Fotos umfangreich mit ZonerPhotoStudio 13 free bearbeiten.  Teil II.

2g. Das Bild ist unscharf.


Das ist auch eine Disziplin, die RawTherapie noch besser aber komplizierter kann. Also jetzt Bilder mit ZonerPhotoStudio 13 free schärfen:
Das im Kontrast verbesserte Bild aus 2f kann noch ganz gut nachgeschärft werden. Laden Sie es also wieder in den Editor von ZonerPhotoStudio 13 free oder lassen Sie es nach dem Arbeitsschritt in 2f (Kontrasterhöhung) einfach im Editor. Klicken Sie in der gleichen Symbolleiste wie vorhin auf das Dreieckzeichen 41 zps_schaerfe_symbol- und es öffnet sich folgendes Fenster: 39 zps_enhance_color- Sie müssen die Schieber 1 bis 3 verschieben (Mauszeiger draufführen, linke Maustaste drücken und gedrückt halten, Maus nach rechts bzw. nach links schieben). Experimentieren Sie damit. Notfalls können Sie ja mit dem Zurücksymbol alle Schritte wieder rückgängig machen (oben der nach links gedrehte Pfeil). Sie können auch auf das schwarze Dreieck bei „4“ klicken und mit links einen anderen Scharfzeichnungstypen auswählen. Aber eigentlich ist „Unsharp mask“ der beste Scharfzeichnungstyp. Stellen Sie die Schieber so, wie Ihnen das Bild am besten gefällt. Klicken Sie, wenn Sie fertig sind, unten rechts im Fenster auf „OK“. Es könnte etwa so aussehen: 40 zps_erhoehter_kontrast-


2h Verwackelte Bilder:

Habe ich oben schon beschrieben. Wenn Sie dennoch solch ein Foto haben, was Sie unbedingt erhalten möchten, versuchen Sie es mit „Schärfen“ oder evtl. auch mit Weichzeichnen.


2i Verrauschtes Bild:

Verrauschte Bilder entstehen, wenn man bei zu großer Dunkelheit vor allen Dingen mit kleinen Digicams noch fotografiert. Die Pixel bei den kleinen Digicams sind auf dem Chip dermaßen dicht gepackt, dass sie sich gegenseitig beeinflussen, also z. B. indem sie ein wenig Information mit auf dem Nachbarpixel schreiben. Das erscheint dann als ein undefinierter heller- oder farbiger Punkt (Pixel). Deswegen spricht man auch vom Luminanzrauschen (Helligkeitsrauschen) und vom Chrominanzrauschen (Farbrauschen).
Hier kann ZonerPhotoStudio weder in der Vollversion noch in der Freewareversion etwas bieten. RawTherapie hat dafür Regler, aber die Ergebnisse können keineswegs mit denen des Tools „Noiseware“ mithalten. Wie Sie mit Noiseware arbeiten, finden Sie hier: Bildrauschen mit Noisware beseitigen.

2j. Die Farben im Bild stimmen nicht:

Das kommt meist durch zu wenig Licht, falsche Aufnahmeprogramme (z. B. Tageslichtprogramm bei Kunstlicht) oder, wenn die Umgebung sehr stark in einer bestimmten Farbe strahlt. Eine andere häufige Form ist der Blaustich auf Fotos, der zustande kommt, wenn man etwas in sehr große Ferne fotografiert oder aus einem Flugzeug heraus. Bei großer Ferne (Landschaften z. B. im Gebirge) befindet sich zwischen aufgenommenem Objekt und dem Fotoapparat zu große Distanzen, sodass der in der Luft enthaltene Wasserdampf dazwischen oder auch einfach nur die Atmosphäre dazwischen (Sauerstoff ist ein blaues Gas) einen Blaustich bewirken, der mit keinem Aufnahmeprogramm des Fotoapparates verhindert werden kann. Per Software kann man diesen Blaustich aber ganz gut herausrechnen. Ausgangsfoto ist ein Foto, dass ich nach dem Start des Flugzeugs vom Flughafen in St. Petersburg aber noch im Steigeflug (noch relativ geringe Höhe) vom am Finnischen Meerbusen gelegenen Schloss „Peterhof“ geschossen habe. Das Wetter war gut aber der Blaustich macht das Foto fast wertlos:
44 zps_blaustich-
Sie können über zwei Wege diesen Farbstich nahezu perfekt weg bekommen:
1. Öffnen Sie, wie unter 2d, das Fenster „Levels“ (Symbolleiste rechts die Schaltfläche „Gebirge“) 45 zps_farbstich- Sie klicken mit links auf das kleine schwarze Dreieck hinter „Red“ und es öffnet sich das Auswahlmenü, wie hier im Bild. Klicken Sie mit links auf „Red“ (3) und das Menü schließt sich. Unter 2d habe ich schon beschrieben, wie man mit dem Histogramm arbeitet. Jetzt haben Sie hier nur das Histogramm des Rotkanals, also nur für die roten Farbe, geöffnet. Schieben Sie jetzt (wie unter 2b beschrieben) den Schieber von „1a“ nach „1b“ an den „Fuß“ des „Gebirges“ und anschließend von „2a“ nach „2b“. Wundern Sie sich nicht über die starken Farbveränderungen im Bild! Öffnen Sie danach, wie gerade eben den Rotkanal noch den Grünkanal (Green)(4) und verfahren genauso. Danach das Gleiche noch mal im Blaukanal (Blue) (5). Das Ergebnis in den einzelnen Kanälen sieht dann so aus (hier nur der Blaukanal): 46 zps_farbkanaele- Klicken Sie unten links im Fenster auf „OK“. Das Bild hat sich so verändert (in Wirklichkeit ist das Bild schärfer, ich habe es hier für die Webseite stark komprimiert, was auf Kosten der Qualität geht, aber ich denke, der Effekt ist deutlich): 47 zps_bild_ohne_frabstich-
2. Öffnen Sie wie unter 2f das Fenster „Enhance Colors“. Konzentrieren Sie sich oben links auf die drei Schieber „Red“, „Green“ und „Blue“: 48 zps_frabschieber- Das Ausgangsbild aus dem Flugzeug heraus hat einen Blaustich. Schieben Sie jetzt mit der linken Maustaste (Maus auf den Schieber bringen, Linksklick genau darauf, linke Maustaste gedrückt halten und Maus nach rechts bzw. nach links schieben) den Schieber ein wenig nach links in Richtung mehr gelb, evtl. den oberen Schieber „Red“ ein wenig nach rechts in Richtung Rot. Klicken Sie unten im Fenster auf „OK“. Öffnen Sie wie unter 2d das Fenster „Levels“ und schieben Sie die beiden Schieber an den linken und den rechten Fuß des „Gebirges“. Klicken Sie wieder mit links auf „OK“ unten rechts im Fenster. Das Bild sollte so aussehen, wie das letzte Foto hier drüber.

Ein anderes Problem können flaue Farben sein, obwohl das Histogramm in Ordnung ist, oder Sie möchten ganz einfach den auch in der Natur so existierenden Farben etwas mehr Pepp geben. Erhöhen Sie dafür die sog. Farbsättigung: Öffnen Sie, wie unter 2f das Fenster „Enhance Colors“. Konzentrieren Sie sich im rechten oberen Teil auf den Schieber „Saturation“: 49 zps_saturation- Fassen Sie mit der linken Maustaste den „Saturations-Schieber“ an (Maus draufführen, linke Maustaste drücken und gedrückt halten, Maus nach links bzw. nach rechts verschieben) und schieben Sie ihn zur Erhöhung der Farbsättigung nach rechts (zur Entsättigung nach links). Klicken Sie unten rechts im Fenster, wenn Ihnen Ihr Ergebnis gefällt auf „OK“ um die Korrektur zu sichern. Das Ergebnis sieht dann so aus (1. Bild: Ausgangsbild im Kloster Rila in Bulgarien und 2. Bild mit gesättigten Farben):
 50 zps_flaue_farben- 51 zps_gesaettigte_farben-


2k. Rote Augen retuschieren:


Rote Augen entstehen, wenn man mit einem Blitzlicht eine Person (oder auch Tiere) direkt von vorne fotografiert, es wird dann das Blut im Auge von der Kamera wahrgenommen. Diese Korrektur kann eigentlich jedes Fotobearbeitungsprogramm. Das kann auch der Bildbetrachter mit Bearbeitungsfunktionen IrfanView. Hier aber beschreibe ich das für ZonerPhotoStudio 13 free: Ausgangsfoto: 52 zps_rote_augen- Links im Hauptfenster finden Sie eine Symbolleiste. In der Mitte davon finden Sie ein Rotes-Auge-Symbol 53 zps_rotes_auge- Klicken Sie darauf mit links und der Mauszeiger über dem Bild verändert sich in ein Pluszeichen mit einem roten Auge recht darunter: 54 zps_rotesauge_werkzeug- Führen Sie das Pluszeichen genau in die Mitte des roten Auges, wie im Bild, und klicken einmal mit links. Wiederholen Sie das am anderen Auge. Beim ersten Klick erscheint ein Fenster, das Sie darauf hinweist, dass oberhalb der großen Arbeitsfläche die untere waagerechte Symbolleiste sich um Einträge verlängert hat: 55 zps_roteaugen_einstelg- Das rote Auge wird durch einen dunklen Kreis ersetzt. Sollte der Kreis und die Farbe nicht hinkommen, dann können Sie in dieser erweiterten Symbolleiste weitere Einstellungen vornehmen, bis das rote Auge im Bild perfekt wegretuschiert ist (Diameter> Durchmesser, Tolerance >Toleranz der Abgrenzung vom Rest des Auges, Darken dunkler machen, Blur > verwischen, Extent > Umfang; experimentieren Sie damit): 56 zps_rote_augen_weg-


2l. Bilder drehen:

Hier gibt es u. U. ein kleines Problem. Je nachdem, wie Sie Ihr Bildbetrachtungsprogramm eingestellt haben, dreht das die Bilder zur Ansicht automatisch, die bleiben aber in ihrer ursprünglichen Lage. Ob das so ist, sehen Sie, wenn sie den WinExplorer auf „große-„ oder „Extra große Symbole“ einstellen, dann zeigt der, wie die Bilder wirklich liegen. Klicken Sie dazu im WinExplorer oben rechts in der Symbolleiste auf das Bildsymbol 57 zps_winexplorer_ansichteinstelg- und es öffnet sich ein Auswahlfenster. Klicken Sie darin mit links auf einen dieser obigen Einträge: 58 zps_winexplorer_thumbwahl- Bilder im JPG-Format müssen verlustfrei gedreht werden, denn wenn man sie herkömmlich dreht, dann müssen sie ja anschließend so neu abgespeichert werden und dabei geht ja Qualität verloren. ZonerPhotoStudio sowohl in der Freeware- als auch in der Voll-Version kann nicht verlustlos Bilder drehen. Das kann aber IrfanView ganz einfach: Gehen Sie in IrfanView also auf Optionen und dann machen Sie im sich öffnenden Menü einen Linksklick auf „JPG - Verlustfreie Rotation… (Plugin). Sollte das bei Ihrem IrfanView nicht gehen, dann müssen Sie sich erst von der IrfanView-Seite die Plugins herunter laden. Die sind, wie das ganze Programm, kostenlos. Klicken sie mit links auf die heruntergeladene Datei und der Installationsprozess startet. Sie brauchen nichts zu tun, die Installation wird automatisch durchgeführt und danach wird die verlustfreie Rotation funktionieren. Durch den Linksklick im Menü auf „JPG – Verlustfreie …“ öffnet sich ein Fenster: 59 zps_irfan_verlustfrei_drehen- Je nachdem, wie Ihr Bild gedreht werden muss, klicken Sie mit links in eine der Optionen und dann unten auf „Starten“. Müssen Sie das bei mehreren Fotos machen, dann öffnen Sie das „Verlustfrei-Drehen-Fenster“ schneller mit der Tastenkombination Shift+J /Halten Sie die Shift-Taste gedrückt und drücken kurz auf „J“, dann öffnet sich das Fenster auch (> Shortcut nennt man so was). Haben Sie sehr viele Fotos in einem Ordner zu drehen, dann lohnt sich die sog. „Batch-Bearbeitung“ mit IrfanView. IrfanView dreht dann alle in dem Ordner vorhandenen Bilder richtig. Diese Batch-Konvertierung ist sehr einfach, wenn Sie mit einer modernen Digicam fotografiert haben, dann wird nämlich beim Fotografieren die Drehinformation in die sog. Exif-Daten der Bilder geschrieben, dann sucht IrfanView sich die Bilder selbst aus, ansonsten müssen Sie sie vorher im IrfanView-Browser zunächst markieren, was aber immer noch schneller geht, als wenn Sie jedes Bild einzeln drehen:
Navigieren Sie in den Ordner, indem die zu drehenden Bilder liegen. Öffnen Sie ein beliebiges Bild mit IrfanView und klicken dann mit links oben in der Symbolleiste auf „Datei“ und es öffnet sich ein Auswahlfenster. Klicken Sie darin mit links auf „Thumbnails“ und es öffnet sich der IrfanView-Browser. Darin sehen Sie die Fotos des Ordners in kleinen Vorschaubildern (Thumbnails oder Thumbs) und das, welches Sie zuvor geöffnet hatten ist markiert: 60 zps_irfan_thumbansicht- Versuchen Sie zunächst das Drehen nach den Exifdaten. Dazu müssen alle Bilder im rechten Fensterteil markiert sein. Klicken Sie dazu mit links in eine freie Stelle des Fensterteils und halten dann die Strg-Taste gedrückt und drücken dann kurz auf die A-Taste“, es sind dann alle Bilder so markiert, wie in diesem Bild das Zweite von links. Sind Ihre Bilder nicht mit den nötigen Exif-Daten versehen, dann müssen Sie jedes hochkant stehende Bild markieren: Halten Sie dazu die Strg-Taste gedrückt und klicken dann solange auf alle hochkant stehenden Bilder, bis das Letzte auch markiert ist. Lassen Sie dann die Strg-Taste los.
Klicken Sie dann mit links oben rechts auf „Datei“ und führen dann die Maus auf „JPG – verlustfreie Operationen“ und es öffnet sich ein Untermenü und dort klicken Sie mit links auf „Verlustfreie Rotation der selektierten Bilder …“ 61 zps_irfan_batchdrehen- und es öffnet sich ein Fenster, das Sie schon von der oben beschriebenen Einzelrotation kennen: 62 zps_irfan_batchfenster- Setzen Sie jetzt per Linksklick in den kleinen runden Kreis (hier) unten vor „Auto-Rotation …“ (1) einen Punkt (wenn Sie per Exifdaten drehen lassen). Haben Sie keine entsprechenden Exifdaten und haben zuvor die nötigen Bilder einzeln markiert, dann machen Sie, je nachdem, wie rum Ihr Bild gedreht werden muss, den Punkt in den nötigen Kreis bei „2“. Klicken Sie dann auf „Starten“ unten im Fenster. Je nach Anzahl der zu drehenden Bilder kann das dann schon Mal auch ein paar Minuten dauern, bis IrfanView alle Bilder verlustfrei gedreht hat. Überprüfen Sie das Ergebnis, wie oben schon beschrieben, im WinExplorer.


2m. Kissen- oder tonnenförmige Verzeichnung:

Eigentlich entstehen solche Verzerrungen, wenn mit sehr preiswerten Objektiven fotografiert wird. Selbst von sehr einfachen Digicams sind heute die Objektive so gut berechnet, dass solche Verzerrungen kaum sichtbar sind. Bei mir sind allerdings solche Verzerrungen aufgetaucht, als ich mit meiner Samsung WB650 mit deren Weitwinkeleinstellung (umgerechnet 24 mm) senkrecht stehende Panoramaaufnahmen gemacht hatte. Dabei hatte ich in einer Kirche in Dresden 3 Aufnahmen im Querformat übereinandergelegt, wobei nach der Zusammenführung der drei Aufnahmen natürlich ein Hochkantfoto entstand und dabei rechnete das Panoprogramm dort eine kissenförmige Verzeichnung rein, die auch mit anderen Berechnungsarten nicht wegzubekommen war.
Wie man solche Verzerrungen beseitigt habe ich auf folgender Seite genauer beschrieben: Bildverzerrungen korrigieren.

Aber mit etwas Akribie kann das auch ZonerPhotoStudio 13 Free. (Auf diese Art kann man auch, wenn auch umständlich, stürzende Linien beseitigen.) Öffnen Sie also das verzerrte Bild mit dem Editor: Gehen Sie auf die senkrechte Symbolleiste am linken Bildrand und klicken dort auf das fünfte Symbol von oben: 63 zps_kissenverzerg_symbol- und es legt sich ein grobmaschiges Netz mit Anfassern über das Bild: 64 zps_verzerg_netz- Das Netz kann man übrigens verfeinern oder auch gröber sein lassen. Machen sie ins Bild einen Rechtsklick und es öffnet sich ein Menü 65 zps_verzerg_netzmenue- Klicken Sie mit links auf „Create Mesh…“ und es öffnet sich ein Fenster: 66 zps_verzerg_neues_netz- Geben Sie hinter „Colums“ (senkrechte Linien) eine für Sie nötige Anzahl ein und hinter „Rows“ (waagerechte Linien) ebenso. Bei diesem Bild 6 senkrechte Streifen und 4 waagerechte Streifen.
Die Anzahl hängt vom zu bearbeitenden Bild ab. Klicken Sie unten links im Fenster auf „OK“. Sie sehen dann folgendes Bild: 67 zps_verzerg_neues_gitter- Die Säulen in der Kirche sind nach außen gebogen, das bedeutet, dass Sie jetzt die eigentlich senkrechten Linien zunächst nach innen verbiegen, und zwar im gleichen Maße, wie sie tatsächlich im Bild nach außen verbogen sind. Dabei müssen an einigen Stellen die Linien weniger verbogen werden (innen), als an anderen Stellen (außen). Das soll mit der Länge der grünen Pfeile angedeutet sein. Die kleinen weißen Vierecke sind Anfasser. Führen Sie die Maus auf solch einen Anfasser, drücken die linke Maustaste und halten die gedrückt. Verschieben Sie so den Anfasser in die nötige Richtung und das Bild wird in die Richtung verzerrt, also in diesem Fall korrigiert: 68 zps_verzerg_entzerrt- Anschließend müssen Sie noch, wie unter 2b. beschrieben, die stürzenden Linien beseitigen.


2n. Das Bild ist nicht optimal arrangiert, es gehorcht nicht dem sog. Goldenen Schnitt:

Viele Kameras bieten an, durch den Sucher zwei waagerechte und zwei senkrechte Linien laufen zu lassen: 69 zps_goldener_schnitt- So etwa sieht das dann im Sucher aus, wobei die Linien natürlich nicht mit aufs Bild kommen. Nach der Regel des Goldenen Schnitts müsste die zentrale Bildaussage nicht wie hier nahezu in der Bildmitte liegen, sondern an einem der Kreuzungspunkte der Hilfslinie. Das macht insbesondere bei diesem Bild Sinn, da dieser Kopf auf dem Marktplatz von Krakau von vielen Touristen fotografiert wird, wie man hier links im Bild gut sehen kann. Nun muss man sich nicht ins Bild diese Hilfslinien zeichnen, es geht auch, dass man sie sich denkt, und man dann einen neuen Ausschnitt wählt und das Bild entsprechend beschneidet: Klicken Sie mit links in der rechten senkrecht stehenden Symbolleiste auf das dritte Symbol von oben: 70 zps_beschneiden- Führen Sie den Mauszeiger auf das Bild und er sieht dann so aus: 71 zps_beschneidewerkzeug- Also ein Kreuz mit dem Beschneidesymbol rechts darunter. Führen Sie jetzt mit der Maus das Kreuz z. B. an die obere linke Ecke, die Sie sich im Sinne des Goldenen Schnitts im Bild als die neue obere linke Ecke denken. Drücken Sie dort die linke Maustaste und halten die gedrückt und ziehen dann die Maus in die untere rechte (neue) Bildecke. Lassen Sie den Mauszeiger los. Der Bildbereich, der außerhalb der zu beschneidenden Zone liegt, ist jetzt eingegraut: 72 zps_bild_beschneiden- Haben Sie auf Anhieb nicht den Ausschnitt so gelegt, wie er am besten läge, dann können Sie das noch verändern: Schieben Sie den Mauszeiger genau auf eine der gestrichelten (neuen) Ränder und der Mauszeiger wird zu einem Doppelpfeil (roter Pfeil). Drücken Sie jetzt die linke Maustaste, halten die gedrückt und schieben die Maus dahin, wo Ihrer Meinung nach der Rand wirklich liegen sollte (hier ist übrigens das Seitenverhältnis nicht genau übernommen worden). Um den Schnitt zu sichern, machen Sie irgendwo ins Bild einen Rechtsklick und im sich öffnenden Menü einen Linksklick auf „Crop“ 73 zps_crop- Und am Schluss ganz WICHTIG! Vergessen Sie nicht Ihr Arbeitsergebnis am Ende der von Ihnen durchgeführten Schritte abzuspeichern!!! Wollen Sie das „Urbild“ durch das bearbeitete ersetzen, dann drücken Sie einfach den Shortcut Strg+S, also halten Sie die Strg-Taste gedrückt und drücken dann kurz auf die Taste „S“, dann wird das Ausgangsbild durch das neue ersetzt. Das können Sie machen, wie schon an anderer Stelle beschrieben, wenn man zum Bearbeiten immer nur Kopien des Originals nimmt. Arbeiten Sie nicht an Kopien, dann verfahren Sie anders: Wenn Sie das Originalbild bearbeitet haben, dann wählen Sie nicht diesen Shortcut, denn dann ist das Original verschwunden!! Dann gehen Sie folgendermaßen vor: Wählen Sie den Shortcut Strg+Shift+S, also halten Sie die Strg- und die Shift-Taste (Großschreibtaste) gedrückt und drücken dann erst die Taste „S“ kurz. Es öffnet sich dann der WinExplorer. Geben Sie dann unbedingt in der zweit untersten Zeile im WinExplorer-Fenster hinter „Dateiname“ einen neuen Namen, denn sonst wird das Originalbild doch noch überschrieben. Es bietet sich eigentlich an, den alten Namen zu belassen und einen Namenszusatz, wie „neu“, „beschnitten“ o.ä. hinter den alten Namen zu setzen. Standardmäßig ist im WinExplorer der alte Name noch vorhanden, aber blau unterlegt. Wenn Sie jetzt anfangen zu tippen, wird der alte Name überschrieben. Sie müssen also, wenn Sie nur einen Namenszusatz zum alten Namen schreiben möchten, zunächst hinter das „G“ von „JPG“ mit der Maus mit links klicken, dann ist der Name nicht mehr markiert (blau hinterlegt), löschen dann mit der Zurücktaste den Teil ".JPG“ und tippen dann den Namenszusatz.

 

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