Fotogeodaten verwenden und als Bildname übernehmen:

    Fotos geotaggen:

    Sie benötigen dazu die Geokoordinaten zu Ihren fotografierten Fotos. Sie können die Koordinaten per Hand zu weisen. Dabei können Sie mehrere Bilder einem Ort zuweisen, wobei dann die Aufnahmeorte ungenau sind, oder Sie machen das für jedes Bild einzeln, dann können Sie die Daten sehr genau zuweisen. Manche Digitalkameras machen das heute automatisch (auch bei Handys häufig) bei anderen geht das wie weiter unten beschrieben mit Sortware oder Sie kaufen sich einen GPS-Tagger. Solch eine Gerät wäre z. B. das Sony  GPS CS3.

    sonygpscs3

    Es zeichnet alle 15 Sekunden die Geokoordinaten des Ortes auf, an dem sich das Gerät gerade befindet. Dabei können Sie es sogar in einer Tasche am Körper tragen, es behält trotzdem den Satellitenkontakt. Benutzen Sie einen kräftigen Akku, z. B. einen AA mit 2700 mA, dann hält das Gerät auch über 10 Std. Satellitenkontakt. Sie können zu jeder Zeit mit dem Gerät Ihre Bilder abgleichen und ihnen die Geokoordinaten zuweisen. Das funktioniert über die Zeit, denn sowohl Kamera, als auch das GPS CS3 zeichnen die Zeit auf. Findet das GPS CS3 auf der Speicherkarte ein Foto mit gleicher oder fast gleicher Zeit, dann schreibt es die Geokoordinaten in die Exifdaten Ihre Bilder (es ist also wichtig, dass an der Kamera und dem GPS-Tagger die gleiche Zeit eingestellt ist!!). Dabei geht keinerlei Bildqualität verloren. Befinden Sie sich in einem Gebäude, in dem natürlich der Satellitenkontakt abbricht, dann werden keine Koordinaten zu geordnet und Sie müssen sie dann manuell über eine Sortware wie z. B. ProFotoTools zu ordnen (wie das geht, steht weiter unten – es gibt auch andere Software, die das kann, wie z. B. Picasa).

    gpscs3koordinaten

    In seinem kleinen Display zeigt das GPS CS3 die Geokoordinaten des Ortes an. An der Seite des Gerätes finden sich die Einsteller:

    gpscs3seite

    An der Rückseite kann man das Gerät öffnen, um den Akku zu wechseln und zum Taggen eine SD-Karte oder einen Sony Memory-Stick einzulegen:

    gpscs3geoeffnet   ohne und mit eingelegter SD-Karte: gpscs3mitkarte

    Entnehmen Sie der Gebrauchsanleitung, wie man die Bilder auf der SD-Karte tagged. Sie können zu jedem Zeitpunkt die Karte Ihrer Kamera entnehmen, im GPS CS3 geotaggen und die Karte wieder zurück in die Kamera stecken, um weitere Aufnahmen zu machen.
     

    In die Metadaten der Bilder Orts- und Ländernamen aufzeichnen lassen:


    Sie brauchen dazu von Microsoft das Programm ProPhotoTools, das Sie kostenlos benutzen dürfen. Sie finden es z. B. hier: http://www.chip.de/downloads/Microsoft-Pro-Photo-Tools_31622475.html . Laden Sie es sich herunter und installieren Sie es. Nach der Installation rufen Sie es durch einen Klick auf dieses Symbol auf, welches während der Installation auf den Desktop kopiert wurde:  profototoolt  Es öffnet sich ProFotoTools:

    profototoolshauptfenster

    Um die Bilder mit den Orts- und Ländernamen in den ITPC-Tags zu versorgen, ziehen Sie per „Drag and Drop“ die betroffenen Bilder bzw. den Ordner, in dem sie liegen, in die graue Fläche „Drop fotos here“. Sie öffnen dazu den WinExplorer (Win-Taste + E-Taste drücken) und navigieren zu den betroffenen Fotos. Sie markieren die Fotos, denen Sie die Namen zuordnen möchten, indem Sie den Mauszeiger darüber führen, bzw. einen Klick mit der linken Maustaste darauf machen. Möchten Sie mehrere Bilder markieren, dann halten Sie, während Sie mit der Maustaste markieren, die „Strg-Taste“ gedrückt. Möchten Sie alle Bilder markieren, dann drücken Sie die Tastenkombination „Strg + A“. Wenn Sie den beinhaltenden Ordner markieren wollen, machen Sie es genauso mit ihm. Fassen Sie sodann die markierten Dateien mit der linken Maustaste an, drücken die Taste und halten sie weiter gedrückt. Führen Sie sodann den Mauszeiger über die hellgraue Fläche „Drop fotos here“ von ProFotoTools und lassen den Mauszeiger los (Drag and Drop). Sofort übernimmt ProFotoTools die Fotos, was dann im hellgrauen Teilfenster so aussieht:

    profotogeladenebilder

    Einige Bilder haben unten eine bläuliche Kugel, was bedeutet, dass diese Fotos bereits Geokoordinaten zugeordnet haben. Diese brauchen Sie zunächst nicht mehr zu bearbeiten. Die ohne Bällchen sollen jetzt Geokoordninaten erhalten: Markieren Sie dazu alle Fotos im rechten hellgrauen FeldStrg-Taste + A-Taste) (oder, wie oben beschrieben nur einige oder nur ein Foto markieren) und klicken dann oben über dem hellgrauen Fensterteil auf „Map Browse“ und das Fenster verändert sich wie folgt (Sie müssen natürlich nicht alle Bilder markieren, Sie können so auch ein bzw. ein paar Bilder markieren und so anzeigen lassen. In diesem Fall bot sich „Alles markieren“ an, da nur wenige Bilder bereits mit Geokoordinaten versehen waren.

    ACHTUNG!!
    Markieren Sie mehrere Bilder, dann werden bei der ersten Geokoordinatenzuweiseung alle Bilder auf den zu erst gewählten Ort zugewiesen. Möchten Sie jedes Bild extra zu ordnen, weil Sie sich bei einem Stadtrundgang z.B. weiter bewegt haben, dann müssen Sie an dieser Stelle immer nur ein Bild markieren!!):

    profotomapbrowse

    Sie sehen eine Weltkarte, es ist nicht die von Google-Maps, sondern das Äquivalent von Microsoft. Sie sehen in der Karte einen Pinn, dabei handelt es sich um die bereits mit Geokoordinaten versehenen Bilder. Unten im Fenster sehen Sie Ihre zuvor markierten Bilder. Als Nächstes müssen Sie in der Karte an den Ort Ihrer Bilderaufnahme scrollen: Klicken Sie in die Karte und drehen mit dem Mausrad bis zum gewünschten Kartenausschnitt. Vorsicht, die Karte wird auf die Mitte, das ist ein Gebiet im mittleren Atlantik vergrößert. Sie müssen also in Stufen vergrößern und sobald Ihr Gebiet sich aus der Karte bewegt es in die Mitte der Karte ziehen: Führen Sie den Mauszeiger auf die Karte und der Zeiger wird zu einer Hand. Drücken Sie die linke Maustaste und lassen Sie sie nicht los. Schieben Sie den Kartenausschnitt so, dass Ihr Aufnahmeort wieder in der Mitte liegt, und lassen die linke Maustaste los. Alternativ können Sie auch mehrmals auf Ihren Aufnahmeort mit der linken Maustaste doppelklicken (das geht nicht, wenn sich dort bereits ein Pin, wie im Beispiel, befindet. Klicken Sie dann etwas neben dem Pin.). Sie können auch links oben in der Karte die Lupe mit dem „+-Zeichen“ darin, durch mehrere Klicks darauf, verwenden. Je tiefer Sie in die Karte hineinscrollen, desto genauer wird später die Geokoordinatenzuordnung. Wenn Sie mit der Landkarte nicht richtig zurechtkommen, dann benutzen Sie die Luftfotoansicht, indem Sie auf „Aerial“ links oben auf der Karte klicken:  

    profotoaerosicht        Die Straßenkarte

    profotostrasse   ändert sich dann in das Luftfoto: profotoluftbild

    Von manchen Orten können Sie auch in den „Bird’s eye – Modus“ gehen (oben die Schaltfläche „Aerial“). In diesen Fall (Klaipeda in Litauen) gibt es diese Ansicht nicht. Oftmals kann man bestimmte Gebäude damit besser erkennen. Das sieht z. B. von einem anderen Ort (hier jetzt Helsinki) so aus:

    profotobirdseye

    Als Nächstes werden die Bilder mit den Geokoordinaten versehen:  Fassen Sie das entsprechende  Bild mit der linken Maustaste und halten sie gedrückt. Schieben Sie jetzt die Maustaste an die Stelle, wo das Bild im Foto/Karte aufgenommen wurde (der Mauszeiger sieht wie folgt aus:  profotomauszeiger  

    und lassen Sie die Maustaste los. An dieser Stelle erscheint jetzt in der Karte/Bild ein roter Pin, d.h.,  die Geokoordinaten wurden soeben zugewiesen:  

    profotoroterpin

    Sie können mit der linken Maustaste den Pin auch noch verschieben, wenn es beim ersten mal nicht richtig geklappt hat. Sichern Sie die Zuordnung, indem Sie oben links im ProFotoTools – Fenster auf das dritte Symbol von links, das mit den beiden Disketten, klicken:

    Die Geokoordinaten werden damit in die Metadaten des Fotos geschrieben und sie liegen dort als sog. Exifdaten vor. Verfahren Sie jetzt mit allen restlichen, noch nicht geogetaggten Fotos genauso.  Manchmal will das Speichern nicht richtig funktionieren gehen Sie dann auf „File“ (links oben) und es öffnet sich folgendes Fenster:

    profotoallessichern

    Klicken Sie dort auf „Save all images with new data“ und wenn das nicht geht, schließen Sie das Programm, es fragt dann, ob es alle Veränderungen speichern soll. Beantworten Sie das mit „Ja“ bzw. „Yes“. Für das weitere Arbeiten müssen Sie dann ProFotoTool einfach neu starten.Als Nächstes lassen Sie von ProFotoTools die Länder und Ortsnamen in die Metadaten schreiben. Die werden in die sog. ITPC-Daten im Foto geschrieben: Markieren Sie zunächst alle Bilder, indem Sie unter der „Thumbnail-Ansicht“ auf ein beliebiges Bild klicken (es ist dann mit einem roten Rahmen versehen, wenn Sie mit der Maus das Bild verlassen, ansonsten – mit Maus drauf – gibt es einen gelben Rahmen) und drücken dann die Tasten „Strg“ + „A“. Jetzt sollten alle Bilder markiert sein, also mit einem roten Rahmen versehen sein.  Im linken Hauptfensterbereich von ProFotoTools klicken Sie dazu auf “Get location text“ und es erscheint kurz folgendes Fenster, was anzeigt, dass die Orts- und Ländernamen in die ITPC-Daten geschrieben werden:

    profotonamenschreiben

    Sichern Sie diese Daten, indem Sie wieder auf das Diskettensymbol oben links im ProFotoTools – Hauptfenster klicken. Sie sehen die nun in die ITPC-Daten geschriebenen Namen im ProFotoTools – Hauptfenster links oben (wenn Sie das so nicht sehen, dann klicken Sie links auf die Schaltfläche „Location“, sie ist hier blau hinterlegt):

    profotonamen

    Sie sehen unter „Location Information“ die Namen und hinter „GPS Data“ die Geokoordinaten. Sie können jetzt ProFotoTools schließen, alle Daten sind geschrieben. Es kommt darauf an, wie umfangreich in der Karte Infos zu den gesuchten Orten vorhanden sind, dann kann auch noch „City“ also der Stadtname mit in die ITPC-Daten geschrieben werden.

    Exif-, bzw. ITPC-Daten der Bilder auslesen:

    Sie können jetzt im Windows-Explorer den (Teil-) Erfolg Ihrer Bemühungen nachschauen: Navigieren Sie zu dem entsprechenden Bild und führen Sie den Mauszeiger darauf und machen einen Rechtsklick darauf:

    winexplkontextmenu

    Machen Sie ganz unten einen Linksklick auf „Eigenschaften“ und es öffnet sich folgendes Fenster:

    winexpleigenschaften

    Klicken Sie mit links auf den Reiter „Details“ und das Fenster verändert sich so:    

    winexpldetails

    Scrollen Sie rechts so weit nach unten, bis die gewünschten Exifdateien erscheinen. Sie sehen dann im WinExplorer die Geokoordinaten:

    winexplgeodaten
    Die ITPC-Daten (Ortsnamen) zeigt der WinExplorer nicht an. Möchten Sie die ITPC-Daten überprüfen, müssen Sie andere Programme, z. B. IrfanView benutzen. Öffnen Sie das Bild mit IrfanView und gehen dann im Menü oben auf „Bild“ und dann auf „Informationen“
       irfanmenu
    klicken Sie mit links darauf und es erscheint folgendes Fenster:  
     irfanbildeigenschaften
    Klicken Sie mit links unten links auf „ITPC Daten*“ und Sie sehen Folgendes:
     irfanitpc
     Klicken Sie mit links auf den Reiter „Origin“ und Sie sehen die vergebenen Namen:
     irfanitpcortsnamen  

    Schließen Sie alle Fenster.

    Orts- und Länderbezeichnungen aus den Metadaten der Bilder automatisch in den Bildernamen übernehmen:

    Zwei Varianten bieten sich an:

    1. Bildernamen automatisch aus den Exif- und/oder ITPC-Daten mit Amok-Exifer schreiben lassen (weiter unten) oder

    2. Bildernamen automatisch aus den Exif- und/oder ITPC-Daten mit IrfanView schreiben lassen.

    Die Nachteile der Exif- bzw. ITPC-Dateien-Eintragung mit ProPhotoTools von Microsoft sind die, dass das Programm nicht deutsche Umlaute und "ß" schreiben kann, und dann sieht solche eine Bezsichnung schon mal wie folgt aus: Austria, Nieder�sterreich, D�rnstein. Richtig müsste es heißen: Austria, Niederösterreich, Dürnstein oder noch besser: Österreich, Niederösterreich (als Provinz), Dürnstein. Wenn solche Probleme auftauchen, dann kann die Namensgebung IrfanView besser, denn IrfanView kann gleichzeitig bestimmte Begriffe durch Andere ersetzen (drei verschiedene sind in einem Durchgang möglich), also in diesem Beispiel die falsch geschriebenen "Nieder�sterreich und D�rnstein" durch die Richtigen "Niederösterreich und Dürnstein" ersetzen. Wie man mit IrfanView die Exif- und/oder die ITPC-daten als Bildnamen übernimmt und gleichzeitig Namensteile durch andere ersetzt lesen Sie auf der Seite, wenn Sie auf folgenden Link klicken: Dateien_umbenennen.

     

    Jetzt wäre es schön, diese ITPC-Daten automatisch in den Bildnamen zu übernehmen. Dazu brauchen Sie ein anderes Programm, z. B.  „Amok Exif Sorter“, dass Sie kostenlos hier erhalten:
    http://www.computerbild.de/download/AmoK-Exif-Sorter-3776467.html
    Installieren Sie es und starten es sodann. Sie sehen folgendes Hauptfenster: amokatart

    Als Erstes müssen Sie die umzubenennenden Fotos in die Programmoberfläche laden. Öffnen Sie am einfachsten dazu den Ordner, indem die umzubenennenden Bilder sind, die zuvor mit Geokoordinaten und mit Hilfe von ProFotoTools mit ITPC-Namen versehen worden sind. Markieren Sie die betroffenen Bilder (alle: Strg-Taste + Taste A; einige Bilder: Strg-Taste gedrückt halten und die gewünschten Bilder mit linker Maustaste anklicken, einzelnes Bild: Einmal draufklicken oder wenn Sie bei Windows den Einfachklick eingerichtet haben, den Mauszeiger eine kleine Weile auf der Bilddatei stehen lassen). Die Bilder sind jetzt blau hinterlegt. Fassen Sie mit der linken Maustaste durch einen Klick darauf die markierten Bilder und halten die Taste gedrückt, schieben Sie jetzt den Mauszeiger auf die linierte Oberfläche von AmoK Exif Sorter und lassen die Taste los, was dann wie folgt aussieht:

    amokgeladenebilder

    Sie sehen die zuvor mit ProFotoTools eingetragenen Namen für die Stadt und das Land. Als Nächstes müssen Sie dem Programm mitteilen, was es machen soll: Das funktioniert im linken Fensterteil:

    amokdatenbenennung

    Klicken Sie zunächst einmal auf den weißen Kreis vor „Umbenennen“, sodass ein Punkt darin ist.


    Als Nächstes müssen Sie AmokExifSorter mitteilen, wie er die Bilder umbenennen soll: Das geschieht in der Zeile unter „Dateiname“: Vorgegeben ist der Name, der aus Jahr, Monat, Tag, Stunde und Minute besteht. Sie möchten andere Namen verwenden (das geht natürlich nur, wenn die Namen auch in den Fototags hinterlegt sind): Klicken Sie in die Zeile einmal, sodass sie blau hinterlegt ist, und drücken die Taste „Entf“ auf Ihrer Tastatur. Sollte nicht alles weg sein, dann wiederholen Sie das, solange bis die Zeile weiß ist. Dazu müssen Sie ggf. den Mauscursor rechts neben das letzte Zeichen setzen (oder links vor das erste Zeichen), dann die linke Maustaste drücken und halten und über die restlichen Zeichen nach links (rechts) ziehen. Die Maustaste loslassen, jetzt müsste der Rest blau hinterlegt sein. Drücken Sie noch einmal die „Entf-Taste“.

    Geben Sie danach die gewünschten Namensteile vor: Das geschieht mit sog „Formattags“, das sind die Daten, die in den Exif- und ITPC-Daten der Bilder gespeichert sind. Bedenken Sie allerdings, dass nicht alle diese Daten in Ihren Bildern gespeichert sein müssen. Die Digitalkameras schreiben nicht alle Daten. Welche in Ihren Bildern vorhanden sind, können Sie z. B. mit IrfanView sehen, das habe ich etwas höher beschrieben. Klicken Sie sich, wie oben beschrieben, zu den Bildinformationen unter IrfanView durch und klicken Sie dann unten links auf „EXIF Daten*“ und sie werden angezeigt:

    irfanexifdaten

    Sie können rechts scrollen und sehen, dass Ihre Kamera reichlich Daten als Exif-Daten aufschreibt. Überprüfen Sie also, ob Ihre Kamera auch die Daten geschrieben hat, die Sie suchen, wenn nicht können Sie sie auch nicht zum Umbenennen unter AmokExifSorter nutzen. Überprüfen Sie das auch so für die ITPC-Daten.
    Im Folgenden finden Sie die unter AmokExifSorter nötigen Scriptbefehle, Sie brauchen immer nur die Formattags (erste Spalte):

    Formattag

    Beschreibung

    %filename%

    Dateiname

    %width%

    Breite des Bildes

    %height%

    Höhe des Bildes

    %orientation%

    Ausrichtung des Bildes

    %day%

    Tag der Aufnahme

    %month%

    Monat der Aufnahme

    %year%

    Jahr der Aufnahme

    %second%

    Sekunde der Aufnahme

    %minute%

    Minute der Aufnahme

    %hour%

    Stunde der Aufnahme

    %week%

    Woche der Aufnahme

    %datetime%

    Datum/Zeit der Aufnahme

    %year_digitized%

    Jahr der digitalen Speicherung

    %month_digitized%

    Monat der digitalen Speicherung

    %day_digitized%

    Tag der digitalen Speicherung

    %hour_digitized%

    Stunde der digitalen Speicherung

    %minute_digitized%

    Minute der digitalen Speicherung

    %second_digitized%

    Sekunde der digitalen Speicherung

    %week_digitized%

    Woche der digitalen Speicherung

    %datetime_digitized%

    Datum/Zeit der digitalen Speicherung

    %make%

    Hersteller der Kamera

    %model%

    Modelbezeichung der Kamera

    %arist%

    Künstler

    %comment%

    Kommentar

    %version%

    Exif Version

    %description%

    Beschreibung

    %copyright%

    Copyright

    %software%

    Zum bearbeiten verwendete Software

    %exposuretime%

    Belichtungszeit

    %exposurebias%

    Belichtungsausgleich (Bias)

    %exposuremode%

    Belichtungsmodus

    %exposureprogram%

    Belichtungsprogramm

    %aperture%

    Blende (APEX)

    %maxaperture%

    Maximale Blende

    %focallength%

    Brennweite

    %focallength35mm%

    Brennweite bei 35mm Film

    %fnumber%

    Blendenzahl

    %shutterspeed%

    Verschlussgeschwindigkeit

    %flash%

    Blitz benutzt

    %digitalzoomratio%

    Digitales Zoom Verhältnis

    %brightness%

    Helligkeit

    %contrast%

    Kontrast

    %sharpness%

    Schärfe

    %saturation%

    Sättigung

    %xresolution%

    X Auflösung

    %yresolution%

    Y Auflösung

    %orientation%

    Orientierung

    Interessant in diesem Fall waren ja die ITPC-Daten. Wie Sie die sehen können, habe ich oben beschrieben.
    Die ITPC-Daten werden wie folgt genutzt:

    Formattag

    Beschreibung

    %city_iptc%

    Stadt

    %country_iptc%

    Land

    %linetitle_iptc%

    Titel Autor

    %caption_iptc%

    Überschrift

    %line_iptc%

    Autor

    %writer_iptc%

    Beschreibungs Autor

    %credit_iptc%

    Bildrechte

    %source_iptc%

    Quelle

    %keywords_iptc%

    Schlagwörter

    %category_iptc%

    Kategorie

    %recordversion_iptc%

    Aufnahme Version

    %originatingprog_iptc%

    Bilderzeugungs Programm

    %objectname_iptc%

    Objektname

    %datecreated_iptc%

    Aufnahmedatum

    %timecreated_iptc%

    Aufnahmeuhrzeit

    %releasedate_iptc%

    Freigabedatum

    %releasetime_iptc%

    Freigabeuhrzeit

    %province_iptc%

    Bundesland/Kanton

    %transmissionref_iptc%

    Übermittlungsort

    Sie müssen als Nächstes diese kryptischen Zeichen als ein Script in AmokExifSorter eingeben (ein Script ist eine kleine Programmierung, die einem Programm sagt, was es machen soll). Klicken Sie dazu auf das Symbol ganz rechts neben dem jetzt weißen Feld unter „Dateiname“

    anoksymbol

    und es öffnet sich folgendes Fenster:amokohnescript

    Geben Sie hier die Zeichen ein. Am einfachsten kopieren Sie sie aus diesem Formular in das Fenster hinein. Es dürfen mehr sein, als scheinbar in das Fenster hinein passen. Suchen Sie sich die Namensteile aus, die Sie wünschen.  Also wählen Sie z. B. das Land, die Stadt, den bereits vergeben Bildnamen, dann sieht das so aus (Scriptzeile):
    %city_iptc%%country_iptc%%filename% . (ohne Punkt)


    Die Prozentzahlen sind wichtig für das Programm und dürfen nicht fehlen. So, wie das jetzt geschrieben ist, werden alle Namensteile direkt aneinander geschrieben: Z. B. KuopioFinlandAltar in der Kirche. Sie können in der Scriptzeile oben erkennen, dass immer zu jedem Befehl vorher und hinterher ein %-Zeichen steht und diese Zeichen nicht im Namen erscheinen. Sie können jetzt verschiedene Zeichen, einschließlich dem Lehrzeichen einfach zwischen zwei %-Zeichen setzen (, ;.:-_#‘+*~()[]{}=““<>). Möchten Sie, dass z. B. der Bildname so aussieht:
    Kuopio - Finland, Altar in der Kirche, dann verändern Sie obiges Scrip so:
    %city_iptc% - %country_iptc%, %filename%D. h. Sie fügen zwischen die ersten beiden %-Zahlen Leertaste, Bindestrich, Leertaste und zwischen die zweiten beiden %-Zahlen Komma, Leertaste hinzu. Kopieren Sie jetzt dieses fertige Script in die entsprechende Zeile von AmokExifSorter, sodass es folgendermaßen aussieht:

    amoksorterfertigscript

    Dazu markieren Sie die Scriptzeile auf diesem Formular und drücken dann die Tastenkombination Strg-Taste + C-Taste. Klicken Sie dann einmal mit links in die weiße Zeile von AmokExifSorter und drücken dann die Tastenkombination Strg-Taste + V-Taste. Windows kopiert nun die Daten dort hinein.
    Folgendes Script:
    %country_iptc%, %province_iptc%, %city_iptc%, %objectname_iptc%, %filename%
    hätte dann folgende Benennung, sofern sie auch in den ITPC-Daten stehen zur Folge: Landname, Provinzname, Stadtname, Objektname, und, sofern das Bild schon eine Bezeichnung hatte (meist Nummern), auch die als Letztes am Ende. Alle Namen wären jeweils durch ein Komma + Leerstelle vom nächsten Namen getrennt. Möchten Sie bei allen Bildern eine Bezeichnung mit im Namen haben, dann schreiben Sie sie zwischen zwei %-Zeichen, und zwar an die Stelle, wo der Name dann in allen Bildern erscheinen soll (vergleichbar den Sonderzeichen oben).

    Sie können das Script auch zusammenstellen, indem Sie rechts neben der weißen Zeile auf das kleine Dreieck klicken und es öffnet sich folgendes kleines Fenster:

    amokscriptauswahl

    Sie können dort die Scripte zusammensetzen, indem Sie jeweils durch einen Doppelklick auf den gewünschten Namensteil klicken (rechts ggf. Scrollen). Das können Sie so oft wiederholen, bis Sie den gewünschten Dateinamen zusammen geklickt haben. ABER!!: AmokExifSorter sortiert das Script dann nach seinen Vorgaben. Allerdings können Sie in der Scriptzeile durch Markieren und umkopieren, auch Ihre Zusammenstellung des gewünschten Dateinamens erreichen. Das ist aber etwas komplizierter, als wenn Sie das erst in einer Textverarbeitung zusammenstellen und dann in die Scriptzeile kopieren.

    Klicken Sie dann auf „OK“ und Sie sehen einen Teil (der für den in der Zeile noch Platz ist) des Scripttextes in der Dateinamenzeile:

    amokfertigscript

    Sie sehen jetzt folgendes Gesamtfenster (Ausschnitt):

    amokfertigzurbearbeitg

    Sie sehen links das fertige Script (unter Dateiname) und im Hauptfenster in der ersten Zeile unter „Dateiname“, also den ursprünglich vorhandenen Bildnamen, hier „Altar in der Kirche“ dahinter den neuen Dateinamen, also hier „Kuopio – Finland, Altar in der Kirche“ (im Englischen schreibt sich Finnland mit einem n, bedenken Sie vorher, dass das Programm „ProFotoTools“ von Microsoft ein englisches Programm ist, und es also englische Begriffe benutzt!). Klicken Sie zum Umbenennen des Bildes schließlich unten links auf die Schaltfläche „Starten“ und das Bild wird umbenannt. Sie sehen hier die alte Bildbezeichnung:  altarinkirche  und die umbenannte Bezeichnung   neuebildbezeichnung

    Haben Sie mehrere Bilder mit unterschiedlichen alten Bildernamen, so werden diese alten Bildnamen erhalten bleiben, bloß eben wird bei allen Bildern der Ländername und der Ortsname, wie gewünscht, ergänzt. Diesen Prozess können Sie so für ganze Bilderordner mit vielen Bildern durchführen und so Ihre Bilder schnell mit aussagekräftigen Namen versehen. Bei sehr vielen Bildern dauert der Umbenennungsprozess in AmokExifSorter natürlich entsprechend länger.

     

     

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