Videoschau mit Photostage erstellen:

  Mit Photostage können Sie schnell und einfach eine Bilderschau in Form einer Videoschau von Ihren Fotos erstellen. Das Programm brennt am Ende, von dem dann erstellten Film, eine DVD, die Sie dann mit dem, an einen Fernseher angeschlossenen, DVD-Player abspielen können. Photostage kann Fotoshows für den Computer oder andere Medien erstellen.

Laden Sie sich das Programm von folgender Seite herunter:
http://www.nchsoftware.com/slideshow/index.html . Speichern Sie die ... .exe-Datei, es ist die Installationsdatei. Die … .zip-Datei muss erst entpackt werden, sie ist aber, da kleiner, schneller aus dem Internet heruntergeladen.
Installieren Sie das Programm und starten es. Es öffnet sich folgendes Fenster:
1 Hauptfenster-
Klicken Sie zum Starten auf „Insert slides“. Es öffnet sich der Windowsexplorer. Navigieren Sie zu dem Ordner, von dessen Bildern die Fotoschau erstellt werden soll. Suchen Sie die Bilder, die Sie verwenden möchten aus, indem Sie die Strg-Taste gedrückt halten und auf die gewünschten Bilder mit der linken Maustaste klicken. Möchten Sie alle Bilder des Ordners auswählen, klicken Sie einfach auf eine weiße Stelle in dem Explorerfenster und halten die Strg-Taste gedrückt und drücken dann die Taste „A“. Es werden alle Bilder ausgewählt. Klicken Sie auf „Öffnen“. Es dauert eine Weile und die Timeline (das ist der waagerechte Fensterteil im unteren Hauptfenster mit dem kleinen Filmsymbol an der linken Seite) wird mit den Bildern gefüllt, sie liegen dann der Reihe nach von links nach rechts:
2 Timeline-
Als nächstes müssen Sie die liegenden Fotos aufrichten: Klicken Sie auf das zu drehende Bild (das Foto bekommt einen grünen Rahmen)und dann auf die entsprechende Schaltfläche:
 3 Bilder drehen-
Nach einem Klick auf eine der beiden Schaltflächen mit dem gedrehten Pfeil, bleibt das Bild zwar in der Timeline liegen richtet sich aber im Hauptfenster darüber auf:
4 gedrehtes Bild-
Ist Ihnen das Hauptfenster zu klein, können Sie es in der Größe verändern. Führen Sie den Mauszeiger auf die horizontale Linie unmittelbar über den Zeitanbgaben über der Timeline. Der Mauszeiger verändert sich in einen senkrechten Doppelpfeil. Klicken Sie mit diesem Doppelpfeil auf diese Linie und Sie können den oberen Fensterteil vergrößern oder verkleinern (verschieben).
Danach gefällt Ihnen vielleicht die Reihenfolge Ihrer Bilder für die Bilderschau noch nicht:
Markieren Sie das Bild, welches Sie in der Timeline an einer anderen Stelle haben möchten, sodass es mit dem grünen Rahmen umgeben ist. Fassen Sie es sodann mit der linken Maustaste und halten die Maustaste gedrückt. Schieben Sie dass Foto in der Timeline an die Stelle, wo Sie es haben möchten und lassen die Maustaste los.
Zum Sortieren der Fotos in der Timeline sind Ihnen vielleicht die Vorschaubilder darin zu klein, dann vergrößern Sie die Timeline genauso, wie es oben für das Vorschauhauptfenster beschrieben ist, bloß dann umgekehrt.
Sie können Ihre Fotos bearbeiten: Klicken Sie auf „More…“ und ein neues Fenster erscheint:
5 Bildbearbeitung Text-
Ein Texteingabefenster öffnet sich. Eine einfache Textformatierung findet sich über dem Textfenster rechts in der Mitte. Schreiben Sie in Letzteres Ihren Text und klicken Sie unten in der Mitte auf „Apply“ und dann auf „Close“. Der Text wurde über das Bild gelegt. Der Text wird nur so lang übernommen, wie ein quer liegendes Bild lang ist. Soll Ihr Text länger sein, müssen Sie mit der Tastatur eine neue Zeile wählen und dann weiter schreiben, was interessant bei einem Leerbild sein kann – sehen Sie dazu weiter unten.
Vielleicht gefällt Ihnen nun weder die Textfarbe, noch die Buchstabengröße. Klicken Sie auf „Font“ links über dem Textfenster, ein neues Fenster öffnet sich:
5b Text formatieren
Wählen Sie in diesem Fenster Die Schriftart, den Schriftschnitt, den Schriftgrad, einen Effekt oder auch eine Farbe, wenn Sie möchten. Zur Farbwahl klicken Sie auf das kleine Dreieck hinter „Weiß“ und ein weiteres Fenster öffnet sich:
5c Schriftfarbe- Wählen Sie eine Farbe, die im guten Kontrast zu der Bildfarbe steht, auf der der Text erscheinen wird. Klicken Sie auf „OK“.
Sie können die Farben des Bildes verändern: Klicken Sie oben rechts im Fenster auf den Reiter „Color Settings“ und ein neues Fenster erscheint (hier nur der relevante Ausschnitt):
6 Farben
Sie können Helligkeit, Kontrast und den Gammawert verändern. Machen Sie von der Helligkeits- und der Kontrastveränderung nur sparsam Gebrauch. Der Gammaregler ist wertvoller, er verändert die Helligkeit eines Bildes, ohne die ganz hellen, also weißen Partien bzw. die ganz dunklen, also die schwarzen Partien zu verändern. Sie können Ihre Bilder mit einem Filter verändern: Machen Sie ein Häkchen vor „Apply Filter“ und das lange schmale Fenster hinter „Apply Filter“ ist nicht mehr grau hinterlegt. Klicken Sie auf das kleine schwarze Dreieck ganz rechts von diesem Fenster und eine Auswahl öffnet sich: 7 Filtereffekte Wählen Sie zwischen Schwarz-Weiß, Negativ oder Sepia (dann hat das Foto die Farben braun/weiß und ähnelt einem alten Foto um 1900: 8 Sepiabild- Ist alles so, wie Sie möchten klicken Sie auf „Apply“ und dann auf „OK“.
Gehen Sie auf den Reiter „Crop“ und Sie können das Bild in der Größe verändern und drehen. Zum Verkleinern des Bildes schieben Sie an dem Regler unter dem Bild, indem Sie ihn nach rechts (größer) oder links (kleiner) verschieben:
9 Crop-
Hat das Bild die gewünschte Größe, klicken Sie auf „Apply“ und dann auf „OK“.
Möchten Sie nur einen Ausschnitt des Bildes zeigen, dann schieben Sie zunächst den Schieber ganz nach rechts, sodass das Bild die volle Größe hat und fassen dann mit der linken Maustaste an eine der Bildecken, der Mauszeiger wird zu einem schräg liegenden Doppelpfeil, 9b Ausschnitt waehlen- halten die Maustaste gedrückt und schieben den Mauszeiger soweit, bis Sie die gewünschte Größe des Bildausschnittes erreicht haben. Nun kann es sein, dass der Ausschnitt nicht exakt dort im Bild liegt, wo Sie es möchten, dh. er müsste verschoben werden. Führen Sie den Mauszeiger auf den klaren Bildteil und er wird zu einem Vierfachpfeil (drei Bilder tiefer). Fassen Sie das Bild, indem Sie die linke Maustaste drücken und gedrückt halten und schieben dann den Ausschnitt dorthin, wo Sie möchten. Stimmt die Größe jetzt nicht, verändern Sie sie, wie oben beschrieben.
Sie können auch Zoomfahrten durch das Bild erzeugen. Dazu sollten die Ausgangsbilder aber in der Größe schon mindestens 4MB groß sein. Je größer, desto umfangreicher können Sie im Bild zoomen: Klicken Sie auf den Reiter „Zoom“ und es öffnet sich folgendes Fenster:
10 Zoomfenster-
Links findet sich das Startbild (Start point) und rechts das Endbild (End point). Sie können eine Zoomfahrt vom linken in das rechte Bild herstellen. Weiter können Sie festlegen, wie Sie durch das Bild zoomen möchten. Links liegt das Startbild, rechts das Zielbild. Wählen Sie links den Rahmen so, wie Sie starten möchten. Am Beispiel wäre zunächst aus der Straßenszene ein Ausschnitt gewählt, von dem aus auf die Totale, also das ganze Bild (rechts), gezoomt (herausgezoomt) wird. Natürlich können Sie auch aus der Totalen auf ein Detail im Bild zoomen (hineinzoomen).Verfahren Sie zur Einstellung folgendermaßen: 11 Zoomstart- Fassen Sie mit der linken Maustaste an einen der Anfasser an einer der vier Ecken (1) des klaren Bildausschnitts. Schieben oder ziehen Sie den klaren Bildausschnitt mit gedrückter Maustaste damit größer oder kleiner. Möchten Sie den Bildausschnitt an eine andere Stelle schieben, dann führen Sie den Mauszeiger auf den Bildausschnitt. Er wird zu einem gekreuzten Vierfachpfeil, 12 Vierfachpfeil- mit dem Sie dann den Bildausschnitt im Gesamtbild verschieben können. Sie können auch auf einen anderen Ausschnitt im zweiten Bild rechts schwenken: Suchen Sie dazu im rechten Bild, wie beim Bild links, auch einen Ausschnitt.
Sie können das Gesamtbild auch verkleinern und dann das Bild langsam größer werden lassen. Benutzen Sie dazu den Schieber (2 zwei Bilder höher) und verkleinern Sie das Gesamtbild links damit.
12b Bild verkleinern-
Sie sehen, dass das linke Bild (Zoomstartbild) das gleiche Bild wie das rechte Bild (Zoomendbild) ist, bloß kleiner, aber kein Ausschnitt. Diesen Zoomvorgang können Sie natürlich auch umgekehrt vornehmen.
Sie können zu Ihren Bildern auch Informationen sprechen. Zunächst müssen Sie dazu über die Soundkarte ein Mikrofon anschließen. Öffnen Sie dann die Registerkarte „Narration“:
13 Narration-
Klicken Sie in der Mitte rechts auf die Schaltfläche „Mikrofone Settings“, ein neues Fenster öffnet sich: 14 Mikrofon Settings- Wählen Sie unter „Device“ die nötige Hardware zur Audioaufnahme Ihres Rechners (Soundkarte). Unter Channel wählen Sie die richtige Quelle: 15 Quelle waehlen Sie können das Mikrofon wählen oder auch einen kurzen Auszug aus einer CD (die Vertonung der Bilderschau, dh. die Untermalung mit Musik (Hintergrundmusik), wird an einer anderen Stelle beschrieben!). Als nächstes nehmen Sie die Audioeinstellungen vor: 16 Einstellungen vornehmen- Klicken Sie dazu auf „Open Windows Record Mixer“ und das Fenster des Windows-Mixerfensters „Aufnahme“ springt auf (hier links an das Fenster „Record Device Settings“ angedockt). Nehmen Sie Ihre Einstellungen vor und schließen die beiden letzten Fenster. Zur Audioaufnahme klicken Sie in der Mitte auf den dicken roten Knopf: 17 Aufnahmeknopf- der Knopf wird blau: 18 Aufnahme- Zum Beenden der Aufnahme klicken auf den großen viereckigen blauen Knopf.
Sie können die Lautstärke (genauer den Mikrofonpegel) schnell dadurch verstellen, indem Sie auf den Schieber über „Microphone Settings“ klicken: 18b Mikrofonstaerke- Sie können den Schieber mit der linken Maustaste (Taste festhalten) nach rechts (lauter) bzw. nach links (leiser) verschieben. Verschieben Sie ihn zu weit nach rechts, sodass die Aufnahme übersteuert wird, erscheint rechts neben dem grünen Balken ein roter Balken. Schieben Sie den Regler dann soweit zurück, bis der rote Balken verschwindet.
So lange Sie jetzt an dieser Stelle eine Information aufnehmen, wird die Anzeigedauer des Bildes in der Timeline gedehnt (wenn die Tonaufnahme länger als die Bildanzeigedauer ist), das Bild wird dann so lange, wie die Tonaufnahme läuft, gezeigt: 19 Bilderdehnung in der Timeline- Direkt unter dem Bild wird die Audioaufnahme durch einen waagerechten grünen Balken angezeigt und Sie können die Dehnung der Bildanzeigedauer erkennen, die über dem Bild als Zeit angezeigt wird. Ganz links am Rand dieses Hauptfensters finden Sie auch das Mikrofonsymbol dieser Zeile.
Sie können an dieser Stelle auch eine bereits auf dem Rechner vorliegenden Audiodatei einfügen: 20 Auidiodatei waehlen Im unteren Teil des Fensters machen Sie mit der Maus ein Häkchen vor „Load narration file“. Der Windowsexplorer öffnet sich und navigieren Sie zu der Audiodatei. Klicken Sie auf „Öffnen“ und Photostage nimmt die Datei auf. Sie können auch direkt auf den Button „Browse“ klicken. Der Rest geht wie oben beschrieben. Eine so ausgewählte Datei zeigt sich in der Timeline, in der Mikrofonzeile rot, wie folgt: 21 gedehntes Bild bei Audiodatei- Der Dateiname wird unten angezeigt und Sie sehen, dass die Dauer dieser Datei sich jetzt im Gegensatz zu der Mikrofonaufnahme über die Anzeigedauer von mehreren Bildern erstreckt, nämlich soweit, wie die Audiodatei in Sekunden dauert: 21 b Narratedateidauer- Sie können gut sehen, dass die Narrate-Datei in der Mikrofonzeile der Timeline angeordnet ist und in diesem Beispiel so lange dauert, wie die Anzeigedauer der nächsten 15 Bilder. Außerdem sehen Sie, dass die Narrate-Datei beim dritten Bild eingefügt wurde, also der Timeline-Schieber vor dem dritten Bild stand.
Das können Sie ganz gut dazu nutzen, wenn Sie Ihre Bilderschau mit Hintergrundmusik untermalen wollen (siehe dazu weiter unten) und an dieser Stelle z.B. einen Radiotext unterbringen möchten. Der Narrate-Text bzw. die Narratemusik tritt dabei in den Vordergrund gerückt und die Hintergrundmusik in der Zeile darunter (hinter der Note ganz links) tritt akustisch zurück. Dauert der Text länger würde es für den Zuschauer langweilig werden, wenn das erste Bild zu lange gezeigt werden würde.
Sind Sie mit der Audioaufnahme fertig, klicken Sie auf den blauen Knopf. Möchten Sie die Audiodatei doch noch löschen klicken Sie auf das rote Kreuz hinter „Narration“ unter dem Vorschaubild: 22 Audio loeschen- Sie können diese Datei, wie im Übrigen auch die Hintergrundmusik, auch dadurch löschen, dass Sie in der Timeline auf diese Datei einen Rechtsklick machen und dann im Kontextmenü „Remove Narration“ bzw. „Remove sound track“ klicken.
Sie möchten auf die also oben beschriebenen Möglichkeiten bei jedem Bild Ihrer Bilderschau Einfluss nehmen, dann müssen Sie nicht jedes Mal ins Hauptfenster zurückgehen. Im linken Teil des Fensters können Sie auf einfache Art auf andere Bilder zur Bearbeitung zugreifen: Sie können diese Datei, wie im Übrigen auch die Hintergrundmusik, auch dadurch löschen, dass Sie in der Timeline auf diese Datei einen Rechtsklick machen und dann im Kontextmenü „Remove Narration“ bzw. „Remove sound track“ klicken. Klicken Sie für das nächste Bild auf den Button rechts vom Vorschaubild, für das vorherige auf den Button links vom Vorschaubild. Sie müssen dann allerdings für jedes Bild das aufspringende Fenster, indem Sie gefragt werden, ob Sie die Veränderungen an dem Bild speichern wollen, mit „Ja“ beantworten.

Wenn Sie mit den Bildeinstellungen fertig sind, klicken Sie auf „Apply“ bzw. auf „Close“. Je nach dem, auf welchem Reiter Sie sich befanden, ist „Apply“ ausgegraut oder nicht, wenn nicht klicken Sie zunächst darauf, um die vorgenommenen Einstellungen zu übernehmen.

Sie haben jetzt Ihre einzelnen Bilder nach Ihren Wünschen angepasst und können als nächstes Ihre Bilderschau mit Musik untermalen. Im Hauptfenster klicken Sie dazu ganz oben in der Symbolleiste auf „Set sound track“: 24 Set sound track- Der Windowsexplorer erscheint. Navigieren Sie zu der Musikdatei, die als Hintergrundmusik laufen soll. Wählen Sie dazu ein Musikstück, was ungefähr in der Länge der Dauer der Bilderschau entspricht. Wie lange die dauert können Sie aus der Timeline ablesen. Wählen Sie die gewünschte Musikdatei und klicken auf „OK“. Unter der Timeline bzw. unter der Spur für die Mikrofonaufnahme erscheint jetzt die geöffnete Audiodatei. 25 Tonspur- Ist Ihre Musikdatei viel zu lang, sollten Sie sie vorher mit einem geeigneten Soundeditor auf die nötige Länge schneiden. Das geht z.B. mit Audacity (http://www.audacity.de/ ) oder mit einem Tool des Photostageherstellers (Sie erreichen die Herstellerinternetseite, wenn Sie in der Symbolleiste ganz rechts oben auf Toolbox klicken).
Als nächstes können Sie noch einige Einstellungen vornehmen, die Sie über der Timeline finden: 26 Ueberblendung


Sind Sie soweit mit Ihrer Bilderschau zufrieden, können Sie als letzten Schritt Ihr Werk auf eine DVD brennen: Klicken Sie oben in der Symbolleiste auf „Build slideshow“ und ein neues Fenster öffnet sich:
29 Build Slideshow-
Hier können Sie jetzt einstellen, wie Ihre Bilderschau erstellt werden soll:
30 Medienauswahl-
Sie können wählen. Bilderschau - Hier soll jetzt nur die 2. Option, Erstellung einer Bilderschau für einen DVD-Player, zum Betrachten auf einem Fernseher, beschrieben werden. Klicken Sie also auf das DVD-Symbol (2) und es werden im Gesamtfenster einige Einstellungen verändert: 31 Grundeinstellungen DVD Unter „What do you want to name your disc“ können Sie Ihrer Bilderschau einen Namen geben, der später auch auf dem Fernsehschirm zu sehen sein wird. Klicken Sie in das Feld, ziehen Sie die Maus von rechts nach links, sodass der dort stehende Text blau unterlegt ist und schreiben Sie Ihren Text hinein; hier: Urlaub Sommer 2008. Darunter wählen Sie die in Deutschland gültige Fernsehnorm „PAL“ indem Sie davor einen Klick in den Kreis machen, sodass dort ein Punkt steht. Überprüfen Sie noch, ob der Brenner auch wirklich richtig ermittelt wurde. Das können Sie im Arbeitsplatz finden (hier wurde der Brenner E:\ Toshiba … gefunden. Ist nicht der richtige Brenner gefunden, dann klicken Sie auf das kleine Dreieck rechts neben dem schmalen Fenster unter „Burner“ und suchen Sie dort Ihren Brenner. Sie können noch weitere Einstellungen vornehmen, wenn Sie auf „Bitrate Settings“ klicken. Ein neues Fenster öffnet sich: 32 DVD Bitrates settings- Für die Bildwiedergabe sollten Sie in der Regel oben im Fenster die Option „Calculate bitrate automatically … so belassen. Sie können aber die Audioqualität verbessern, sofern Ihr eingefügtes Audiomaterial von guter Qualität ist. Die Audiodatei wird als MP3 gespeichert und zwar standardmäßig mit 128 kbits, was keine gute Qualität darstellt. Klicken Sie auf das kleine Dreieck rechts neben der „128“ und ein Auswahlmenü öffnet sich: 33 Audiobitrate waehlen- Klicken Sie mit der linken Maustaste auf einen Wert und er wird sofort übernommen. Es gilt: Je höher die Zahl, desto besser die Audioqualität. Klicken Sie dann auf „OK“. Sie sollten aber folgendes bedenken: Audiodateien sind durchaus größere Dateien und je größer die Datei desto weniger Platz ist auf der DVD für Bilder. Sie müssen dabei also einen Kompromiss finden, wenn Ihre Bilderschau lang ist. Anderseits passen auf eine DVD ca. 4,3 GB, da passt schon eine größere Anzahl von Bildern und Musik auf die DVD.
Wenn Sie soweit alles fertig haben, können Sie Ihre DVD brennen. Legen Sie einen DVD-Rohling in Ihren DVD-Brenner und klicken dann auf „Build Slideshow“. Je nach Länger Ihrer Bilderschau, vergehen mehrere Minuten bis die DVD fertig gebrannt ist und auf dem, an den Fernseher angeschlossenen DVD-Player, abgespielt werden kann.

Möchten Sie noch weitere Informationen in Form von Text zu Ihrer Bilderschau hinzufügen, so können in einem früheren Schritt ein (schwarzes) Leerbild Ihrer Bilderschau hinzufügen: Setzen Sie den Timelineschieber auf das Bild, nach dem Sie das Leerbild haben möchten und klicken Sie dann oben in der Symbolleiste auf „Blank slide“: 34 Blank slide- und in der Timeline erscheint ein schwarzes Feld: 35 Leerbild in der Timeline- Sie können dieses Leerbild, wie oben beschrieben, genau so mit z.B. Text füllen, wie bei einem Bild.
Möchten Sie ein Bild zwei Mal hintereinander zeigen, stellen Sie den Timelineschieber auf das Bild und klicken oben in der Symbolleiste auf „Copy slide“. Ihr Bild wird dann zweimal hintereinander gezeigt. Das macht Sinn, wenn Sie z.B. einmal einen Text darin unterbringen möchten und dann das Bild auch ohne Text zeigen möchten. Sie sollten dann beim Überblendeffekt zwischen diesen beiden Bildern „None“ wählen.
Schließlich bleibt noch etwas zu sagen über die Timeline. Sie können die Anzeigedauer Ihres Bildes, wie oben beschrieben, durch die Eingabe eines Wertes einstellen, einfacher geht es aber wie folgt: Klicken Sie auf das Bild in der Timeline, das Sie länger oder auch kürzer zeigen möchten. Führen Sie den Mauszeiger auf das rechte Bildende des soeben markierten Bildes und der Mauszeiger wird zu einem waagerechten Doppelpfeil: 36 Bildlaenge in der Timeline verschieben- Halten Sie jetzt die linke Maustaste gedrückt und ziehen Sie sie nach rechts (das Bild wird in der Timeline länger, was bedeutet, dass es länger gezeigt wird) bzw. schieben Sie sie für eine kürzere Ansichtszeit nach links. Sie sehen oben an der Timeline die Dauer der Bilderschau in Sekunden: 37 Timelineverlaengerung- Sie können gut erkennen, dass das Bild jetzt eine längere Zeit in der Timeline steht, anstatt vorher ca. 6 Sekunden jetzt ca. 11 Sekunden. Achtung! Haben Sie vorher einen Text zu Ihrem Bild gesprochen und verlängern die Bildanzeige über die vorher eingestellte Zeitdauer, dann wird der Text nicht während der gesamten Zeitdauer vorgelesen, was Sie ganz gut an folgendem Bild erkennen können: 38 Laengere Bilddauer als Tondauer- Der waagerechte Balken in der Mikrofonleiste unter der Bilderleiste ist kürzer als die Bilddauer. Auch die Hintergrundmusik verschiebt sich, was aber vielleicht nicht so schlimm ist, es sei denn eine Musikpassage ist genau auf ein Bild ausgerichtet.

Je nachdem, wie lang Ihre Bilderschau ist, kann es sein, dass in der Timeline nicht alle Bilder angezeigt werden, was Sie aber ändern können: Führen Sie den Mauszeiger auf die blaue Zeile über der Bilderreihe in der Timeline. Der Mauszeiger wird zu einem waagerecht liegenden Doppelpfeil. Klicken Sie die linke Maustaste und halten Sie sie gedrückt. Sie können nun die Timeline verschieben. Nach links erreichen Sie dass Ihre Bilderschau schließlich komplett angezeigt wird, allerdings mit dem Nachteil einer größeren Ungenauigkeit bzw. Unlesbarkeit der Zeitdauer in der Timeline. Nach rechts geschoben, dehnen Sie die Timeline, die Zeitdauer wird besser ablesbar, aber nicht alle Bilder Ihrer Bilderschau sind mehr in der Timeline sichtbar. Das bedeutet, dass Sie dann ganz unten unter der Timeline die Scrollbar benutzen müssen.

Wichtig ist evtl. auch noch, dass Sie in der Timeline erkennen können, ob Sie ein Bild bereits weiter bearbeitet haben oder nicht. Sie erkennen das an dem kleinen weißen Feld mit einem Stift darauf links über dem Bild: 39 Bearbeitetes Bild in der Timeline- Schließlich können Sie noch in der Symbolleiste unter „Options“ noch grundsätzliche Einstellungen vornehmen: Klicken Sie darauf und ein neues Fenster öffnet sich: 40 Optionen Sie können unter „Default slide lenght“ die standardmäßige von dem Programm automatisch gewählte Anzeigedauer verändern. Wählen Sie aber nur selten eine Dauer länger als 5 Sekunden (5000), denn sonst besteht die Gefahr, dass sich die späteren Betrachter langweilen.
Sie können unter „Default transition“ die oben beschriebene vom Programm standardmäßig gewählte Überblendung auswählen. Gleich darunter unter „Default transition lenght“ können Sie die standardmäßige Überblendlänge auswählen.
Unter „Narration“ können Sie die Samplerate einstellen. Für höchste Qualität wählen Sie einen hohen Wert, z.B. 48 000, aber diesen Wert muss Ihr Player auch spielen können. Lassen Sie sonst den Wert auf den Voreingestellten 20 050. Bedenken Sie, dass bei einer Bilderschau der Ton auch nicht als so wichtig empfunden wird und daher eine hohe Qualität nicht so bedeutsam ist.
Unter „Narration channels“ können Sie einstellen, ob der Ton Mono oder Stereo sein soll. Bedenken Sie dabei, dass Sie für „Stereo“ ein entsprechendes Mikrofon, oder auch zwei brauchen.
Schließlich können Sie mit einem Klick auf die Symbolschaltfläche „Help“ auf eine englischsprachige Hilfe zugreifen.
Ganz rechts finden Sie die Schaltfläche „Toolbox“. Klicken Sie darauf, werden Sie über das Internet mit der Herstellerseite verbunden und können dort weitere, z.T. kostenpflichtige Programme herunterladen und auf Ihrem Rechner installieren. Das sind z.T weitere Bildbearbeitungen oder Musikbearbeitungen, die Sie u.U. gebrauchen können, um z.B. Musikstücke, die Sie in Ihre Bilderschau einbauen möchten, die aber viele zu lang sind, verkürzen zu können.

Manchmal hat man keine Zeit ein Projekt fertig zu stellen. Ein noch nicht fertiges Projekt können Sie zwischenspeichern: Wählen Sie oben links in der Befehlszeile: „File“ und dann „Save Project As…“ und suchen Sie dann einen geeigneten Speicherplatz und geben Sie Ihrem Projekt einen Namen, sodass Sie es später wieder finden können. Später, wenn Sie wieder Zeit haben, können Sie dann dieses Projekt soweit, wie Sie es schon erstellt haben, öffnen und daran weiter arbeiten. Öffnen Sie dazu Photostage, klicken auf „File“ und dann auf „Load Project“. Navigieren Sie zu Ihrem vorher abgespeicherten und benannten Projekt. Sie können auch Ihr Projekt, wenn Sie es bereits irgendwo abgespeichert und wie gerade beschrieben wieder geöffnet haben zwischendurch speichern: Klicken Sie auf „File“ und dann auf „Backup Project…“. Sollte Ihr Rechner oder Photostage einmal abstürzen, müssen Sie dann nicht ganz von vorne neu anfangen.

 

 

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