Medien mit FormatFactory konvertieren (Videos, Musik, Bilder):

    Manchmal ist es nötig Videos, Musikdateien und oder Bilder in andere Dateiformate zu konvertieren. Im Internet finden sich reichlich Filme vor allen Dingen im Flash-Format (flv) aber auch als MPEGs oder WMVs, zuweilen auch AVIs.

    Nicht alle Abspielgeräte können mit solchen Formaten etwas anfangen, manchmal geht das zwar, aber die Dateien, vor allen Dingen Videos sind vom Größenformat nicht angepasst. In solchem Fall spielt z.B. ein portables Gerät entweder das Video gar nicht ab oder es muss das Video auf die kleinere Bildschirmgröße umrechnen, was Prozessorleistung kostet. Da in portablen Geräten meist keine starken Prozessoren sind, kann es dann zu Rucklern oder Abstürzen kommen. D. h.,  man sollte Videos usw. besser aufs richtige Format und die richtige Größe umrechnen. Mit FormatFactory kann man auch Bilder in andere Dateiformate konvertieren, sowie deren Größe ändern. Ersteres kann auch IrfanView ganz gut, ich habe an dieser Stelle beschrieben, wie man das macht. Die Größe von Fotos kann man sehr einfach mit PhotoResize bearbeiten, das habe ich an dieser Stelle beschrieben. Ich werde mit dieser Anleitung also nur auf die Konvertierung von Videos eingehen.

    Zunächst müssen Sie sich das Programm hier: http://www.formatoz.com/download.html besorgen, es ist Freeware. Installieren Sie es.

    Als Nächstes müssen Sie sich informieren, in welchem Format und in welcher Bildschirmgröße Ihre Videos sein müssen. Sie müssen dazu in die Unterlagen Ihres Abspielgerätes sehen. In meinem Falle dreht es sich um das Navi „Multimedia Navisystem StreetMate GT-43-3D“, das auch Bilder; Musik (MP3) und eben Videos abspielen kann. Für dieses Modell kommen folgende Videoformate infrage: avi, DivX, MPGs, Movs, XviD und WMAs. Also müssen die meisten Filme konvertiert werden. Starten Sie also FormatFactory und es erscheint folgendes Fenster:

    formatfactory

    Öffnen Sie den Windows Explorer und navigieren Sie zu dem Ordner, indem das Video oder auch mehrere davon liegen. Verschieben Sie die beiden geöffneten Fenster so zueinander, dass sowohl die große freie Fläche von FormatFactory, als auch die gewünschten Dateien im WinExplorer sichtbar sind. Klicken Sie bei vollem Fenster oben rechts auf das mittlere Symbol, die zwei Vierecke hintereinander und verkleinern Sie die Fenster damit. Fassen Sie mit der linken Maustaste oben in die oberste Zeile des Programms, halten Sie die Maustaste gedrückt und verschieben mit der Maus das Fenster soweit, dass Sie alles gut sehen können. Lassen Sie die linke Maustaste los. Markieren Sie jetzt im WinExplorer die Videodateien, die Sie konvertieren möchten, sodass sie blau hinterlegt sind. Wenn es mehrere sind, drücken Sie die Strg-Taste der Tastatur und halten Sie sie gedrückt und markieren mit der Maus alle zu konvertierenden Videos. Lassen Sie dann sowohl die Maustaste, als auch die Strg-Taste los. Fassen Sie dann mit der linken Maustaste in eine blau hinterlegte (markierte) Datei, halten die Maustaste gedrückt und schieben alle markierten Dateien in das große freie Hauptfenster rechts unten von FormatFactory (Drag and drop nennt man das). Lassen Sie die Maustaste los und FormatFactory übernimmt diese Dateien. FormatFactory wird dann im Weiteren diese Dateien bearbeiten, ohne die Originale zu verändern, es erstellt neue konvertierte Dateien. Das Fenster von FormatFactory sieht dann so aus:

    formatfacormatwaehlen

    FormatFactory möchte nun erst wissen, in welches Format es die Datei oder, wenn Sie mehrere gewählt haben die Dateien, konvertieren sollen. Klicken Sie z.B. auf „All to AVI“ und dann auf „OK“. Es werden dann alle Videodateien zu AVIs konvertiert. Im Hauptfenster erscheint nun die ausgewählte Datei (in diesem Fall nur eine, wenn Sie mehrere gewählt haben stehen die alle untereinander:

    formatfacquelldateien

    Als Nächstes müssen Sie jetzt die weiteren Parameter auswählen, so wie Sie ihnen aus dem Handbuch Ihres Zielgerätes bekannt sind. Wenn nicht versuchen Sie im Internet zu recherchieren, Sie finden wahrscheinlich Erfahrungsberichte, in denen die Daten mitgeteilt werden. Ich beschreibe das hier für das Navi von Pearl „Multimedia Navisystem StreetMate GT-43-3D“. Es kommen folgende Formate infrage: avi, DivX, MPGs, Movs, XviD und WMAs. Ich habe zunächst versucht herauszufinden, in welchem Format die Filmdatei am kleinsten ist. Die Frage der Qualität stellt sich kaum, da das Videobild so stark verkleinert werden muss, dass auch wenig hochwertige Videos noch ganz passabel aussehen. Also habe ich bei gleicher Komprimierungsstufe zunächst mal alle Filme in die oben angegebenen Formate konvertiert und dann die Dateigröße angesehen. Es stellte sich heraus, dass die AVI-Datei mit dem Codec XviD die kleinste Datei schreibt. Danach habe ich schrittweise die Qualitätsstufe herunter geschraubt und immer wieder den Film angesehen, bis ich zu einer Stufe kam, ab der selbst auf einem kleinen Display der Film schlecht wurde. Wenn man die Filme auch nicht per Ohrhörer, sondern per eingebauten Lautsprecher hören will, dann lässt sich auch bei der Audiokomprimierung viel Datei einsparen. Da der eingebaute Lautsprecher natürlich klein ist, kann er keine gute Audioqualität abgeben, also kommt nur der Ton in mono und nicht in stereo infrage und die Samplingstufe kann ruhig auf dem Niveau von Internetradios sein.

    Gehen Sie in die Einstellungen von FormatFactory: Klicken Sie zunächst in der Menüzeile auf „Optionen“ und es öffnet sich folgendes Fenster:

    formatfakoptionen

    Stellen Sie zunächst unter „Zielverzeichnis“ den Ordner ein, in den FormatFactory die fertige Datei schreiben soll. Klicken Sie rechts auf „Wechseln“  und navigieren Sie im Explorer zu dem Verzeichnis, das Sie wünschen. Ggf. müssen Sie vorher einen entsprechenden Ordner schaffen oder im gerade aufgesprungenen Explorerfenster unter „Neuen Ordner erstellen“ links unten einen neuen Ordner schaffen. Weitere Einstellungen sind nicht unbedingt nötig. Schließen Sie das „Optionenfenster“ indem Sie ganz rechts unten auf „Übernehmen“ und dann auf „OK“ klicken.

    formatfaktlinks

    Beachten Sie, dass Sie spätestens jetzt im linken Fensterteil auf „Video“ klicken müssen und Sie sehen, dass FormatFactory alle angebotenen Filme in verschiedene Formate konvertieren kann.

    Klicken Sie jetzt, doppelt mit links auf die vorher im Hauptfenster eingefügte Video-Datei (in diesem Falle die Datei: „07Feb13.wmv“) und es erscheint das Einstellfenster, indem Sie die wichtigen Einstellungen vornehmen müssen:

    formatfakteinstel

    Klicken Sie zunächst in das lange schmale Fenster oben und es erscheint folgendes Fenster:

    formatfaktqualitaet

    Ich wählte hier passend zu meinem Gerät „Mittlere Qualität und Größe“. Wählen Sie andere Einstellungen (vor allen Dingen schlechtere), kann es sein, dass im Folgenden nicht alle Optionen erreichbar sind. Die sind dann „ausgegraut“ und sind nicht einstellbar. Es handelt sich hierbei lediglich um eine Schnelleinstellung, die aber in Grenzen, wie weiter unten beschrieben, noch variiert werden kann.

    Die weiteren Einstellungen werden folgendermaßen vorgenommen. Klicken Sie unter „Video Stream“ und rechts neben „Video Größe“ auf den Eintrag „Standardeinstellung“ und es öffnet sich ganz rechts in der Zeile ein kleines nach unten weisendes Dreieck:

    formatfaktgroesse  Klicken Sie auf das kleine Dreieck und es öffnet sich folgendes Unterfenster:

    formatfaktgroesse2

    Klicken Sie auf die gewünschte Größe, hier z.B. 480x320… und die Veränderung zeigt sich im Fenster. Dort steht jetzt anstatt „Standardgröße“ wie vorher „480x320“:   formatfaktgroesse3  Sie kommen in die Untermenüs zur Einstellung bei den anderen Parametern genauso, wie gerade eben beschrieben.

    Rechts neben „FPS“ (FPS: Frames per second (Bilder pro Sekunde), das Maß für die Bildfrequenz;) erscheint folgendes Unterfenster:

    formatfaktfps

    Unter 24 sollte man nicht gehen, sonst fangen die Bilder an zuruckel – versuchen Sie ggf. kleinere Werte.

    Bitrate (KB/Sekunde = Kilobits pro Sekunde):

    formatfaktbitrate

    Wegen der möglichen niedrigen Qualität habe ich hier „256“ gewählt – wollen Sie eine höhere Qualität, versuchen Sie es mit größeren Werten.

    Video codieren:

    formatfaktcodieren

    Wählen Sie hier den Codec, den Sie möchten. Diese Codecs komprimieren unterschiedlich stark, wobei meist Qualität verloren geht. Auf der anderen Seite kann Ihr Wiedergabegerät aber sicherlich nicht alle Codecs abspielen – das müssen Sie in den Unterlagen des Spielers auskundschaften oder im Internet recherchieren. Ich wählte hier „MPEG4(Xvid)“.

    formatfaktansicht

    Wählen Sie hier die Größe Ihres Displays Ihres Abspielgerätes. Beachten Sie aber die Ausgangsgröße Ihres Videos. Bei einem anderen Format kann es zu Verzerrungen bei der Anpassung an das neue Format kommen.

    2-fach Verschlüsselung:   formatfaktvershluesselung  Wählen Sie hier ruhig „Ja“. Vergleichen Sie die Unterschiede, wenn Sie

    „Nein“ nehmen würden.

    Sample Rat (Hz). Hierbei dreht es sich dann schon um die Audioeinstellungen:

    formatfaktsamplerate

    Da die Audioqualität bei dem kleinen Lautsprecher sowieso nur mäßig ist, wählte ich hier „22050“.

    Bitrate (KB/Sekunde). Hier können Sie viel Dateigröße einsparen – aber auch Audioqualität):

    formatfaktbitrate

    Ich habe „64“ gewählt. Für eine einigermaßen gute Hi-Fi-Qualität müssen Sie mindestens 192, besser aber 256 wählen.

    Audio Kanal:

    formatfaktaudiokanal

    In meinem Fall wählte ich „1 Mono“.

    Audio codieren:

    formatfaktaudiocodieren

    Gebräuchlich ist MP3. Bei hoher Qualität wählen Sie z.B. „PCM“, das ist CD-Qualität, gebraucht aber eine Menge Datenplatz.

    Audio abschalten:

    formatfaktaudioabschalten

    Wenn Sie Audio in Ihrem Video haben möchten, also Ton, dann lassen Sie es beim vorgegebenen „Nein“. Möchten Sie gar keinen Ton hören, dann markieren Sie „Ja“.

    Quelle Audio-Kanal belassen Sie bei „Standardeinstellung“, Lautstärker belassen Sie bei 100%. Audio Stream Index belassen Sie bei „Standardeinstellung“, zusätzliche Untertitel habe ich nicht in meinen Film übernommen – damit müssten Sie experimentieren.

    Haben Sie soweit alle Einstellungen vorgenommen, dann klicken Sie im oberen Bereich des Fensters auf „OK“ und das Hauptfenster erscheint wieder. Jetzt müssen Sie nur noch auf den Startknopf oben in der Menüleiste klicken

    formatfaktsstarten

    und alle die zuvor markierten Filme werden in den zuvor ausgewählten Ordner konvergiert. Hatten Sie bis zu diesem Punkt nicht alle Filme markiert, dann machen Sie es jetzt. Klicken Sie auf den obersten Film, halten die Strg-Taste gedrückt und klicken alle anderen Filme an – oder klicken sie den oberen Film an, sodass er blau hinterlegt ist, also markiert ist, halten die Shift-Taste („Großebuchstaben-Taste“ gedrückt und klicken den letzten Fil am. Es werden dann alle Filme bis zum zuletzt angeklickten Film markiert oder Halten Sie die Strg-Taste gedrückt und drücken kurz auf die A-Taste, dann sind alle im Fenster befindlichen Videodateien markiert, also blau hinterlegt.

    Je nach Filmgröße, -qualität und –länge kann es jetzt auch ziemlich lange dauern, bis Ihr Film fertig konvertiert ist. U.U. braucht der Rechner dafür eine ganze Nacht – das hängt auch von der Rechenpower Ihres Rechners ab.

    Medieninfos ermitteln:

    Manchmal ist es nötig, genauere Infos zu Ihren Medien zu erhalten, z.B. um welche genauen technischen Daten es sich bei Ihren Videos dreht. So könnte man z.B. einen Film, von dem man weiß, dass er auf dem portablen Player funktioniert sich genau die techn. Daten anzeigen lassen, um die dann für das zu konvertierende Video zu übernehmen.

    Öffnen Sie FormatFactory und wählen ganz links unter dem Reiter „Advanced“ dort dann „Medien Info“ und ein Fenster öffnet sich:

    formatfaktmedieninfo

    Sie müssen wieder den WinExplorer mit der zu untersuchenden Datei geöffnet haben, möglichst beide Fenster nebeneinander. Ziehen Sie jetzt die Datei, die Sie untersuchen möchten, vom WinExplorer in das große weiße Fenster von FormatFactory und augenblicklich erscheinen die Infos zur Datei, was dann so aussieht:

    formatfaktmedieninfo2

    Zusammenfügen von mehreren einzelnen Filmteilen:

    Klicken Sie wieder im linken Fensterbereich des FormatFactory-Hauptfensters auf „Advanced“ und dann dort auf „Video verbinden“ und es öffnet sich folgendes Fenster:

    formatfaktvideoverbinden

    Ziehen Sie jetzt wie oben beschrieben aus dem WinExplorer zwei Videodateien in der Reihenfolge, in der sie zusammengeheftet werden sollen in dieses große weiße Fenster, was dann so aussieht:

    formatfaktzusammenfuegen

    Nehmen Sie ggf., wie oben fürs Konvertieren beschrieben, Einstellungen vor (es handelt sich um die Einstellungen der Videoqualität: klicken Sie hier), indem Sie auf die beiden neben einander liegenden Schaltflächen von „Zieldatei einstellen“ im oberen Bereich dieses Fensters klicken und, wie oben beschrieben, Ihre Einstellungen vornehmen. Klicken Sie dann auf „OK“ und es erscheint wieder das FormatFactory-Hauptfenster. Klicken Sie, nachdem Sie das Zielverzeichnis noch einmal überprüft haben (es findet sich in der Dateizeile ganz rechts unter „Ziel F2“). Verändern Sie es ggf. wie oben (merken Sie sich, wenn Sie das Verzeichnis nicht mehr ändern können, den Pfad zu dem von FormatFactory angegebenen Ort und kopieren es dann hinterher einfach in Ihr gewünschtes Zielverzeichnis) beschrieben und klicken dann auf Start oben in der Menüleiste vom FormatFactory-Hauptfenster und die beiden oder auch mehrere Videos werden zu einem zusammengefügt. Bedenken Sie, dass das je nach Qualität der Filme und Rechenpower Ihres Rechners u.U. auch mal mehrere Stunden dauern kann. Die fertige Datei hat dann den Dateinamen „VideoMerge und dann das Datum des heutigen Tages angefügt. Sie können wie gewohnt die Datei dann im WinExplorer umbenennen.

    Eine Audio-CD rippen:

    Sie möchten die Musik/Hörspiel einer Audio-CD auf dem Rechner speichern oder in MP3 umwandeln. Das geht nicht einfach durch Kopieren von der CD, man muss die Audiodateien erst einmal so umwandeln, dass ein Rechner sie lesen kann, man nennt das Rippen.

    Legen Sie die Audio-CD in das CD-ROM-Laufwerk und warten Sie einen Moment. Starten Sie FormatFactory und klicken Sie links im Hauptfenster auf den Reiter „ROM-Gerät\DVD\CD\ISO“, im neuen Fensterbereich links klicken Sie dann auf „Musik CD zu Audio Datei“ und es öffnet sich folgendes Fenster:

    formatfaktrippen

    Links im Hauptfenster erkennen Sie jetzt die (in diesem Falle 4) Audiodateien, die sich auf der CD befinden.

    Sie können jetzt hier verschiedene Einstellungen vornehmen. Zunächst können Sie nachsehen, ob es im Internet weitere Infos zu den Stücken auf Ihrer CD gibt: Klicken Sie dazu unten rechts auf „CD Info holen“ und nach kurzer Zeit erscheinen Zusätze zu den Tracknummern, wenn es denn dann Infos dazu gibt. In diesem Fall handelt es sich um das Klavierkonzert Nr 2 von Brahms:

    formatfakttitel

    Sie können auch die Titel nach eigenen Vorstellungen umbenennen. Im Fenster, wo jetzt in diesem Beispiel (2 Bilder höher) „Track“ steht, einen Titel eingeben. Das Ergebnis sieht dann so aus:

    formatfakttitelumbenennen

    können des Weiteren die Musikqualität einstellen. Gehen Sie dazu ins obere Fenster:

    formatfaktqualitaet

    Klicken Sie auf das kleine Dreieck rechts neben MP3:

    formatfaktformat

    Wählen Sie das Format, in das Sie gerne Ihre Musik-CD rippen möchten, z.B. „MP3“.

    Klicken Sie auf die Schaltfläche „Hohe Qualität“ (in diesem Fall) und es öffnet sich folgendes Fenster:

    formatfaktmp3daten

    Wenn Sie jetzt die Daten ändern möchten, dann klicken Sie unter „Wert“ auf eine Zeile und es erscheint rechts auf dieser Zeile ein kleines Dreieck. Klicken Sie darauf, also zunächst auf „Sample Rate (Hz):

    formatfaktmp3dateien2

    Je höher hier die Zahl, desto besser die Musikqualität, desto größer aber auch die Datei. Bei einfacheren Abspielgeräten reichen auch niedrigere Werte – am besten probieren Sie das aus.   Klicken Sie dann auf „Bitrate…“:

    formatfaktbitrate

    Hier gilt das Gleiche, wie im ersten Fall. Einfachste Geräte kommen mit 96 klar, bei hoher Qualität wählen Sie 320. Es gibt auch noch höhere Werte (aber nicht bei FormatFactory), dazu müssen Sie z.B. das Programm „Cdex“.

    Unter „Audio Kanal“ lassen Sie 2 für Stereo stehen, wollen Sie diese Musik als einfache Hintergrundmusik haben reicht u.U. „1“ für „Mono“. Lassen Sie die Lautstärke bei „100%“, dann wird die Musik in der Lautstärke, wie sie auf CD ist gerippt. Klicken Sie zum Abschluss auf OK und das vorherige Fenster erscheint. Klicken Sie dann auf „Konvertieren“ und das FormatFactory-Hauptfenster erscheint.

    Sie müssen noch das Zielverzeichnis wählen. Gehen Sie dazu in der Symbolleiste oben auf Optionen.

    formatfaktoptionen

    Klicken Sie in der Zeile unter „Zielverzeichnis“ auf die Schaltfläche „Wechseln“ und navigieren Sie dort zu dem Ordner, in den FormatFactory die gerippten Dateien ablegen soll. Klicken Sie ganz unten rechts auf „Übernehmen“ und dann auf „OK“.

    Klicken Sie zum Rippen dann in der Symbolleiste des FormatFactory-Hauptfensters auf  „Starten“ und der Rippvorgang startet in das zuvor eingegebene Zielverzeichnis.

    Eine Video-DVD rippen:

    Sie möchten den Film einer Video-DVD auf dem Rechner speichern. Das geht nicht einfach durch Kopieren von der DVD, man muss die Videodateien erst einmal so umwandeln, dass ein Rechner sie lesen kann, man nennt das Rippen.

    Legen Sie die Video-DVD in das DVD-Rom-Laufwerk und warten Sie einen Moment. Starten Sie FormatFactory und klicken Sie links im Hauptfenster auf den Reiter „ROM-Gerät\DVD\CD\ISO“, im neuen Fensterbereich links klicken Sie dann auf „DVD zu Video Datei“ und es öffnet sich folgendes Fenster:

    formatfaktvideosrippen

    Sie haben diverse Einstellmöglichkeiten: Je nach Film können Sie unten rechts unter „Audio Stream“ einstellen, in welchem Decodierungsverfahren die Audiodatei gerippt werden soll – das hängt davon ab, welches Verfahren auf der DVD angewandt wurde (bei diesem Film war es ac3):

    formatfaktvideoton

    Klicken Sie ggf. auf das gewünschte Verfahren.

    Bis auf die beiden Schaltflächen rechts neben der Filmrolle brauchen Sie nicht unbedingt Einstellungen vornehmen. Klicken Sie rechts neben die Filmrolle – hier steht „MP4“ drin, da kann auch etwas anderes drin stehen und es öffnet sich ein Auswahlfenster in dem Sie die Ausgangsfilmcodierung auswählen:

    formatfaktvideocodierung

    Wählen Sie das Videoformat, das Sie als Zielformat möchten. Welches Sie wählen hängt davon ab, was Sie damit machen möchten. Sehen Sie in den technischen Daten Ihres Zielabspielgerätes nach, welches Format es abspielen kann. MP4 etwa ist für das Navi-Gerät "Street Mate GT-43-3D" von Pearl eine gute Wahl. Klicken Sie auf ein Format und das Fenster schleißt sich.Die Schaltfläche darunter kann je nach vorheriger Formatwahl unterschiedlich heißen, z.B. „Hohe Qualität und Größe“ oder „Eigene Einstellungen“ – egal wie, klicken Sie auf diese Schaltfläche und es öffnet sich folgende Schaltfläche (Bild 15):

    formatfakteinstel

    Wie Sie hier Einstallungen vornehmen lesen Sie, wenn Sie weiter oben nachlesen oder einfach hier klicken.

    Haben Sie alle Einstellungen vorgenommen, dann klicken Sie oben rechts auf „Konvertieren“ und das FormatFactory-Hauptfenster öffnet sich. Stellen Sie, wenn Sie es noch nicht gemacht haben, den Zielordner ein, in den hinein FormatFactory das fertig konvertierte Video schreiben soll: Klicken Sie dazu in der Symbolleiste oben im FormatFactory-Hauptfenster auf Optionen und es öffnet sich folgendes Fenster (Bild 13):

    formatfaktoptionen

    Klicken Sie in der Zeile unter „Zielverzeichnis“ auf die Schaltfläche „Wechseln“ und navigieren Sie dort zu dem Ordner, in den FormatFactory die gerippten Dateien ablegen soll. Klicken Sie ganz unten rechts auf „Übernehmen“ und dann auf „OK“.

    Klicken Sie zum Rippen dann in der Symbolleiste des FormatFactory-Hauptfensters auf „Starten“ und der Rippvorgang startet in das zuvor eingegebene Zielverzeichnis.

    DVD/CD zu einer „Iso-Datei“ umwandeln:

    Wenn Sie virtuelle Laufwerke benutzen, dann können Sie dort eine ISO-Datei eingeben und dann wird die wie eine CD/DVD in einem CD/DVD-ROM-Laufwerk abgespielt. Das hat verschiedene Vorteile:

      • Auf einem normalen Rechner startet der Inhalt dann wesentlich schneller, was dann von Interesse ist, wenn man öfter den Inhalt von CDs/DVDs abspielen möchte.

      • Die neues Netbooks, also die meist 1o Zoll großen Mininotebooks meist mit den Intel Atom-Prozessoren, haben fast immer kein CD/DVD-ROM-Laufwerk, was bedeutet, dass Sie eben keine CDs/DVDs abspielen können. Wenn das aber dennoch nötig ist, dann legen Sie ein virtuelles Laufwerk an, erstellen auf einem anderen Rechner eine ISO-Datei, kopieren Sie per USB-Stick auf das Netbook und Sie können auf die ISO-Datei zugreifen, wie auf ein CD/DVD-ROM-Laufwerk.

      • Interessant ist das auch noch, um große Dateien zu archivieren, weil man dann nur noch eine Datei hat. Sie können allerdings nur solche Dateien zu ISO-Dateien umwandeln, die auf einer CD/DVD gebrannt sind. FormatFactory kann nur CD/DVD-Laufwerke öffnen, um ISO-Dateien zu erstellen.

      • Möchte man den Inhalt eines Ordners, der aus vielen verschiedenen Dateien besteht per E-Mail verschicken, dann kann das Probleme bereiten, weil man u.U. sehr viele Dateien in den Anhang packen muss. Man kann dann auch einfach eine ISO-Datei erstellen, in der alle Dateien in eine gepackt werden und dann diese Iso-Datei als eine Anhang-Datei verschicken. Aber aufpassen, solche Dateien können sehr groß sein, was das Verschicken per E-Mail u.U. unmöglich macht. Je nachdem, was Sie hineinpacken, z.B. ganze Filme, kann solche eine Datei auch größer als 10 GB sein. Sie müssen dann Ihren Adressaten allerdings mitteilen, dass Sie ihm eine ISO-Datei zu geschickt haben, damit er damit etwas anfangen kann. Es kann Sie entweder auf einem virtuellen Laufwerk abspielen oder zu rück verwandeln, was FormatFactory auch ermöglicht – sehen Sie dazu hier nach. Sie können allerdings nur solche Dateien zu ISO-Dateien umwandeln, die auf einer CD/DVD gebrannt sind. FormatFactory kann nur CD/DVD-Laufwerke öffnen, um ISO-Dateien zu erstellen.

      • Die Fälle 3. und 4. sind aber u.U. besser als „Selbst entpackendes Archiv“ aufgehoben. Wie Sie das machen, lesen Sie, wenn Sie hier klicken. (iExpress)

    Ein virtuelles Laufwerk können Sie hier herunterladen: http://www.netzwelt.de/software/3675-virtual-clonedrive.html  Wie Sie damit arbeiten, lesen Sie, wenn Sie hier klicken.

    Eine ISO-Datei erstellen:

    Öffnen Sie FormatFactory und klicken Sie ganz links im Hauptfenster auf „ROM-Gerät\DVD\CD\ISO“, im neuen Fensterbereich links klicken Sie dann auf „DVD/CD zu ISO/CSO“ und es öffnet sich folgendes Fenster:

    formatfaktiso

    Eigentlich ist alles schon eingestellt, FormatFactory hat das Quelllaufwerk, also das Laufwerk, in dem die CD/DVD liegt und deren Inhalt in eine ISO-Datei umgewandelt werden soll, erkannt (hier Laufwerk H: …), Sie brauchen nur noch auf „Konvertieren“ zu klicken und es öffnet sich das FormatFactory-Hauptfenster. Stellen Sie, wenn Sie es noch nicht gemacht haben, den Zielordner ein, in den hinein FormatFactory die fertige ISO-Datei schreiben soll: Klicken Sie dazu in der Symbolleiste oben im FormatFactory-Hauptfenster auf Optionen und es öffnet sich folgendes Fenster (Bild 13):

    formatfaktoptionen

    Klicken Sie in der Zeile unter „Zielverzeichnis“ auf die Schaltfläche „Wechseln“ und navigieren Sie dort zu dem Ordner, in den FormatFactory die ISO-Dateien ablegen soll. Klicken Sie ganz unten rechts auf „Übernehmen“ und dann auf „OK“. Klicken Sie dann in der Symbolleiste des FormatFactory-Hauptfensters auf „Starten“ und der Umwandlungsvorgang zur ISO-Datei startet.

    Bilder in andere Dateiformate konvertieren:

    Unter „Bild Datei“ ganz links im FormatFactory-Hauptfenster können Sie auch Bilder konvertieren. Ich habe diesen Vorgang mit Hilfe von IrfanView beschrieben. Klicken Sie dazu hier.

    Audiodateien konvertieren:

    Klicken Sie links im FormatFactory-Hauptfenster auf „Audio“ und es öffnet sich links die Auswahl, in welche Formate Sie Audiodateien konvertieren können:

    formatfaktaudio

    Klicken Sie also auf ein Zielformat, z.B. auf „Alle zu MP3“ und es öffnet sich folgendes Fenster:

    formatfaktallezump3

    Klicken Sie rechts oben auf „Datei hinzufügen“ und es öffnet sich der WinExplorer. Navigieren Sie an die Stelle, wo die Dateien, die Sie gerne konvertieren möchten, liegen und markieren Sie sie. Um alle zu markieren, halten Sie die Strg-Taste gedrückt und drücken gleichzeitig auf die Taste „A“. Um einige, aber nicht alle auszuwählen, halten Sie die Strg-Taste gedrückt und klicken dann mit der linken Maustaste alle die Dateien an, die Sie markieren möchten. Um eine Datei zu markieren, klicken Sie darauf. Klicken Sie anschließend unten rechts auf  „Öffnen“ und die Dateien erscheinen im neuen Fenster von FormatFactory:

    formatfaktmusikdateien

    Klicken Sie doppelt auf eine Datei und es öffnet sich folgendes Fenster, wobei (bei eingeschaltetem Lautsprecher) diese Musik sofort abgespielt wird:

    formatfaktmusikspielen

    In diesem Fenster können Sie, wie beim Filmschnitt, am Anfang und am Ende Bereiche des Musikstücks wegschneiden. Hören Sie sich die Musik an. Sollte sie nicht automatisch gestartet sein, dann klicken Sie auf das grüne Dreieck unten links. Sie sehen rechts im Fenster unter „Startzeit“ und „Endzeit“ je ein kleines Fenster mit den Einträgen 00:00:00. Hören Sie sich das Musikstück an und klicken in dem Moment, wo Sie den neuen Startpunkt setzen wollen auf „Startzeit“ und im kleinen Fenster darunter wird die Startzeit, gemessen vom Start des gesamten Stücks z. B. so angezeigt: 00:00:09. Sind Sie an die Stelle gekommen, wo Sie das Ende setzen wollen, dann klicken Sie auf „Endzeit“. Ist der Schieberegler unter dem bei diesem Bild schwarzen Fenster schon etwas weiter gelaufen, dann können Sie ihn mit der linken Maustaste anfassen und bei gedrückter Maustaste nach rechts bzw. nach links verschieben. Das geht natürlich auch bei der Endzeiteinstellung. Haben Sie die neuen Marken übernommen, dann klicken Sie auf „OK“ und es erscheint wieder das vorherige Fenster. Klicken Sie auch dort auf „OK“ und es öffnet sich wieder das Ausgangsfenster, jetzt aber mit der Zeile Ihres Musikstückes. Zur endgültigen Konvertierung drücken Sie oben in der Symbolleiste auf „Starten“. Im vorher eingestellten Zielordner finden Sie schließlich Ihre konvertierte Musik.

    Audiodatei aus einer Filmdatei extrahieren:

    Klicken Sie im linken Bereich auf „Audio“, wählen Sie das Format, welches Sie als Audioausgangsformat haben möchten, z. B. „Alle zu MP3“. Öffnen Sie jetzt nicht eine Audiodatei, sondern die Videodatei, die Sie auch einfach per drag and drop ins Hauptfenster ziehen können (Fassen Sie dazu die Videodatei im Win-Explorer mit der linken Maustaste, halten die Maustaste gedrückt und schieben die Maus übers Formatfactory-Hauptfenster. Lassen Sie die linke Maustaste los). Nehmen Sie, wie oben beschrieben, evtl. noch weitere Feineinstellungen vor und klicken dann im Hauptfenster auf „Starten“. Die Audiodatei wird nun in den vorher festgelegten Ordner extrahiert.

     

     

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