Bild- und Videobearbeitungsprogramme

 

IrfanView oder XnView

IrfanView ist eigentlich für jeden Fotografen, der Bilder auf seinem PC hat, ein absolutes MUSS! (Ähnlich arbeitet XnView). Es handelt sich um schnelle Bildbetrachter mit sehr schnellen Sortierfunktionen und grundlegenden Bildbearbeitungsschritten. Es gibt umfangreiche Stapelverarbeitungsschritte, sowohl zur reinen Bildbearbeitung als auch zu Umbenennungen u.a. Funktionen. Häufig reichen die Automatismen dieser Programme schon aus, um ein Bild ausreichen zu bearbeiten. Eine nicht alle Möglichkeiten umfassende Anleitung zu IrfanView finden Sie auf meiner Webseite unter: http://gerold-dreyer.de/Homepage/Fotos%20verbessern/irfanview/irfan_1.htm . 

IrfanView erhalten Sie hier, laden Sie auch unbedingt die Datei 'Alle Plugins' herunter und installieren sie: http://www.irfanview.com/ 

XnView erhalten Sie hier: https://www.xnview.com/de/ 

Beide Programme gibt es auch als portable Versionen, die den gleichen Funktionsumfang und die gleiche Leistung besitzen, wie die zu installierenden Programme. Der PC wird nicht so belastet, da nichts in weitere Windowsordner kopiert oder installiert wird. Auch eine evtl. Deinstallation ist nicht nötig. Will man IrfanView oder XnView (gilt für alle portablen Programme) wieder los werden, kann man einfach den Ordner, in dem sie liegen, löschen.

IrfanView: 

das Bildbetrachtungsprogramm überhaupt. Muss nicht installiert werden: http://www.irfanview.de/:

wenn Sie hier klicken, finden Sie eine genaue Anleitung darüber, wie man digitale Fotos verbessern kann

Hierbei handelt es sich um einen Bildbetrachter, mit dem man aber weit mehr kann als nur Bilder betrachten. Er öffnet viele Dateiformate (auch Videos und Musik) und eignet sich besonders um Fotos anzusehen und zu bearbeiten und das dazu auch noch im Batch verfahren (das können sonst nur teuere Kaufprogramme). Unter dem Eintrag "Bild" in der Menüleiste kann man Bilder drehen, spiegeln, in der Größe verändern (dort findet sich der Filter Lanczos unter "Methode", es ist einer der besten Filter um Bilder zu vergrößern!), schärfen, es gibt diverse Filter um Bilder zu verfremden, Rote Augen entfernen, unter "Farbe ändern" finden sich umfangreiche Möglichkeiten Farben zu ändern, aber viel wichtiger  Farbsättigung, Helligkeit, Kontrast, Farbbalance um Farbstiche zu beseitigen und schließlich ganz wichtig den Gamma-Wert zu verändern. Unter "Datei" lässt sich eine Thumbnailvorschau erstellen, aus der man auch Webbildergalerien erstellen kann und schließlich kann man unter "Datei - Batchkonvertierung" außerordentlich viele Bildveränderungen im Batchverfahren vornehmen, dh. man wählt einen Ordner mit Bildern, stellt ein, welche Veränderungen an allen Bildern vorgenommen werden sollen und dann führt IrfanView eben alle Veränderungen an den Bildern in diesem Ordner aus. Dabei kann man z.B. für alle Bilder die Größe verändern, Rahmen hinzufügen, drehen, Farben verändern, Gamma-Korrektur, Kontrast usw. vornehmen. Dieses Programm arbeitet schnell und zuverlässig, es ist ein wahres Muss für den Rechner.

Nik-Collection:

Eine wahrhaftig Superbildbearbeitung - hoch professionell. Bevor Google die Nik-Collection kaufte, kosteten die Programme etwa 800,- €. Mittlerweile hat Google die Nik-Collection aber an DxO weiter verkauft - es ist abzuwarten, ob sie demnächst wieder Geld kosten werden. Die Nik Collection besteht aus mehreren Teilprogrammen, die sich als Plugin in andere Bildbearbeitungsprogramme einklinken. Sie werden dann dort über die Plugin-Schaltflächen  gestartet. Sie können die Einzelprogramme aber auch lokal auf dem PC starten. Dazu müssen Sie allerdings unbedingt vorher von den Bildern, die Sie bearbeiten möchten, Kopien anlegen und dann die Kopien bearbeiten. Niemals die Originale, denn die Nik Collection, als Standalone-Programme genutzt, überschreiben gnadenlos das Ausgangsbild!! In anderen Bildbearbeitungsprogrammen als Plugin genutzt, passiert das nicht.

Sie bekommen z.Z. die Nik-Collection unter folgender Adresse: https://www.google.de/intl/de/nikcollection/

Wenn Sie die Nik-Collection als Standalone-Programme nutzen wollen, verfahren Sie folgendermaßen: Installieren Sie die Nik-Collection und gehen dann in den Installationsordner (das gilt auch, wenn die Nik Collection als Plugin installiert wurde), in der Regel ist das C:Programme/Nik Collection. Öffnen Sie den Ordner und klicken auf eines der Programme. Es startet dann ohne eine andere Software. Die zu bearbeitenden Bilder müssen Sie per 'drag-and-drop' in das Arbeitsfenster schieben, oder über den 'Öffnen-Dialog'. Wollen Sie die Nik-Collection so öfter benutzen, dann erstellen Sie sich auf dem Desktop eine Verknüpfung (aus dem Installationsordner heraus ein Programmicon mit der rechten Maustaste anfassen, die Maustaste gedrückt halten, über den Desktop schieben und loslassen. Im aufspringenden Menü auf 'als Verknüpfung hier erstellen' klicken).

Eine Anleitung finden Sie unter: https://fotoschule.fotocommunity.de/so-funktioniert-die-nik-collection/

Sie können mit den Einzelprogrammen aus der Nik-Collection, wie kaum bei einem anderen Programm Einzelheiten im Bild sehr komplex und eindrucksvoll verändern.

Duplicate Cleaner free

Problem: Sie haben viele Fotos (auch andere Dateien, wie z.B. Videos) auf der Festplatte, auch in verschiedenen Ordnern. Es bedeutet sehr viel Arbeit, die Dateien alle anzusehen und Dubletten zu finden und ggf. zu löschen. Das leistet Duplicate Cleaner free ganz einfach. Es findet Dubletten und kann sie auch löschen. Sie finden den Duplicate Cleaner free hier: http://www.chip.de/downloads/Duplicate-Cleaner-Free_43793406.html 

ICE - Panoramasoftware von Microsoft

Microsoft bietet nicht nur teure Kaufsoftware an, nein auch ganz hervorragende Freeware, wie z.B. den 'ICE-Editor'. Dieses Programm hat Microsoft vor einigen Jahren erneuert und das alte bereits hervorragende Programm noch einmal verbessert. Es handelt sich um ein Panostitch-Programm. Sie können damit also. Panoramafotos sehr einfach erstellen. Das Programm korrigiert dabei sogar in gewissem Rahmen unterschiedliche Belichtungen. ICE hat keine Probleme mit vielen Einzelfotos, auch eine Matrix macht keine Probleme (Matrix: mehrere Reihen von Fotos übereinander). Es spielt keine Rolle, ob die Einzelfotos senkrecht oder waagerecht liegen. Einzige Voraussetzung, wie bei allen Panoramaprogrammen ist, dass sich die einzelnen Fotos überlappen. Öffnen Sie den Win-Explorer mit den betroffenen Fotos und daneben den ICE. Schieben Sie die Fotos per 'drag-and-drop' in den ICE und folgen Sie den Anweisungen. Es macht auch nichts, wenn Sie andere Bilder noch mit in ICE hinein schieben, ICE findet die Fotos, die zusammengehören. ICE findet fast immer die beste Variante des Zusammenfügens der Einzelfotos. Dennoch können Sie auch andere Berechnungsmethoden auswählen. Sie bekommen ICE hier: https://www.microsoft.com/en-us/research/product/computational-photography-applications/image-composite-editor/ 

Autostitch:

fantastisches Programm, um Panoramabilder zu erstellen: muss nicht installiert werden. Dieses Programm läuft nur zeitlich begrenzt. Wenn es abgelaufen ist, löschen Sie es, so wie sie eine beliebige Datei löschen (siehe auch in der Spalte hier neben ganz unten), laden es sich erneut von der Herstellerseite herunter und dann können Sie es weiter benutzen: https://www.heise.de/download/product/autostitch-27347

Es handelt sich um ein  ganz hervorragendes Panoramaerstellungsprogramm. Mit Autostitch kann man auch eine sog. Matrix fotografieren, dh. es werden viele Bilder in  mehreren Reihen übereinander und nebeneinander  zu einem  Foto  verbunden.  Die vielen Ausgangsfotos legt man in einen Ordner ab und gibt Autostitch diesen Ordner zum öffnen an - eine Reihenfolge muss Autostitch nicht angegeben werden. Autostitch sucht sich dann die Fotos so zusammen, wie sie zusammengehören und verbindet sie dann. Hier muss man aufpassen, denn solch ein zusammengesetztes Foto kann sehr schnell sehr groß werden, je nach dem, wie viele und wie groß die Ausgangsfotos waren. In den Optionen kann man aber angeben, wie groß des Endfoto sein soll. Bei großen Fotos kann das Berechnen auch länger dauern. Es empfiehlt sich u.U. bei großen  Fotos auch zunächst einmal, ein Foto in geringer Zielgröße berechnen zu lassen. Autostitch legt dann im Zielordner eine Datei an, in der gespeichert ist, wie die Bilder zusammen gehören. Danach kann man dann ein Foto mit einer höheren Ausgangsgröße berechnen lassen, was dann schneller geht, da Autostitch auf diese gespeicherte Datei zurückgreift und nicht alles neu berechnen muss. Das Programm ist zunächst unbegrenzt freie Shareware. Die Programmierer der Universität in British Columbia in Kanada behalten sich vor, dieses Programm evtl. einmal zu vermarkten. Sie verlangen bis jetzt lediglich, dass  vermerkt wird, dass das Panorama mit Autostitch hergestellt wurde, wenn man es veröffentlicht.

Dieses Programm wird nicht installiert. Sie laden es sich von den Herstellern herunter, müssen es ggf. entpacken und dann in einen Ordner Ihrer Wahl kopieren. Dort rufen Sie dann die Datei "autostitch.Exe" (drei übereinander stehende Würfel mit den Buchstaben M, F und C) auf - fertig. Sie können dann natürlich eine Verknüpfung auf den Desktop oder ins Startmenü zu der "autostitch.Exe - Datei" legen, um es schneller aufrufen zu können. Eine Anleitung finden Sie hier.

Microsoft ProPhotoTools

Auch die ProPhotoTools von Microsoft gehören zu den Freewareperlen von Microsoft. Die Hauptfunktion ist das geotaggen von Fotos. Das Programm kann auch Geodaten in die Exif- und IPTC-Daten schreiben. Es zeigt dann kleine Vorschaubilder in einer Landkarte an, an denen die Fotos fotografiert wurden. Auch wenn Sie keine Geodaten zur Verfügung haben, können Sie in dem Programm per 'drag-and-drop' die Bilder geotaggen. Sie finden die Pro Photo Tools hier: https://www.heise.de/download/product/microsoft-pro-photo-tools-54198  Eine Anleitung zu ProPhotoTools finden Sie auf meiner Webseite hier: http://gerold-dreyer.de/Homepage/Anleitungen/Gebrauchsanleitungen%20zu%20Programmen/fotogeodaten/fotogeodaten.htm 

PicPick

Ein sehr einfach funktionierendes Screenshotprogramm, also ein Programm, mit dem man von Bildschirmen Fotos machen kann. Auch eine Bildbearbeitung ist im Programm, genauso wie das Einfügen von Texten und Formen, wie z.B. Pfeilen. Auf meinen Anleitungswebseiten gibt es viele Fotos, die ich mit PicPick gemacht habe. Sie finden PicPick hier: http://ngwin.com/picpick/download?lang=de Die Freeware reicht völlig aus. Eine Anleitung auf meiner Webseite finden Sie hier: http://gerold-dreyer.de/Homepage/Anleitungen/Gebrauchsanleitungen%20zu%20Programmen/PicPick-Anleitung/picpick.htm 

PT Photo Editor

Den PT Photo Editor gibt es als Bezahlversion für ca. 25 € oder als etwas eingeschränkte Freewareversion. Auch die Freewareversion beinhaltet die wichtigsten Parameter zur Verbesserung von Bildern. Es fehlt z.B. der Grauverlaufsfilter und der Dunstentfernungsfilter, mit Ersterem kann man wunderbar flaue fast weiße, kaum blaue Himmel, wieder schön blau bekommen. Mit dem Dunstentfernungsfilter erreichen Sie sehr schnell unglaublich scharfe kontrastreiche, sehr 'knackige' Bilder. Allein diese beiden Filter lohnen die 25 €. Egal die Grundeinstllungen sind außerordentlich übersichtlich gestaltet und sehr einfach zu bedienen. Sie beinhalten wirklich alle wichtigen Bearbeitungsschritte. Man kann direkt die Veränderungen, die man am Bild durchführt, erkennen. Wer schon mal mit Lightroom gearbeitet hat, wird erkennen, dass PT Photo Editor fast identisch zu bedienen ist - sehr einfach. Es gibt eigentlich nichts Negatives zu sagen. Sie finden das Programm auf folgender Webseite des Herstellers: http://www.photo-toolbox.com/product/photo-editor/ verwenden Sie den Link 'Free Edition v.3.8'

Möchten Sie sich professionell an Bildbearbeitung heranmachen, aber möchten Freeware benutzen, dann führt kein Weg an DarkTable vorbei:

DarkTable

Ein sehr aufgeräumtes, fast wie Lightroom (oder PT Photo Editor) aufgebautes, hoch professionelles Programm, um RAW-Fotos, sowohl als auch JPGs zu bearbeiten. Wenn Sie sich langsam an wirklich umfangreiche Bildbearbeitung herantasten möchten, dann wählen Sie DarkTable. Zunächst bedienen Sie einfach nur die wichtigsten Schieberegler - auch hier sehen Sie direkt beim Schieben der Regler sie Veränderung. Sie sehen dann sofort, was Sie richtig oder falsch machen. Wie üblich bei Programmen führt die Tastenkombination 'Strg+Z' immer wieder einen Schritt zurück, wenn Sie einen Regler falsch benutzt haben. Die Einstellungen sind unglaublich komplex, wenn Sie es wollen. Wenn Sie die Grundeinstellungen beherrschen, dann können Sie sich mit DarkTable immer tiefer in die Bildbearbeitung hinein arbeiten - und alles bleibt übersichtlich. Eine gewaltige Konkurrenz für das nur noch im Abo zu bekommene Lightroom von Adobe. Sie bekommen es hier: https://www.darktable.org/ 

ON1 Effects 10.5 free 

Auch On1 Effects ist ein professionelles Bildbearbeitungsprogramm. Sie können damit sehr einfach durch Auswählen von sog. Presets Bilder sehr schnell verbessern. Presets sind voreingestellte Bildveränderungsbefehle. Wer sich nicht so recht an die vollständige Bildbearbeitung herantraut, der kann evtl. hier recht gute Erfolge erreichen. On1 Effects erlaubt auch Einzelbearbeitung über Schieberegler, wenn der Automatismus nicht ausreicht. Sie finden On1 Effects hier: https://www.on1.com/products/effects10/

Gimp:

sehr umfangreiche Bildbearbeitungssoftware, wie Photoshop: http://www.libe.net/themen/Gimp-fuer-Windows.php:

Gimp ist ein Bildbearbeitungsprogramm mit einem Funktionsumfang ähnlich dem von Photoshop, aber Freeware. Gimp ist allerdings etwas gewöhnungsbedürftig in der Anwendung, da es beim Öffnen mehrere Fenster über den Desktop verteilt und man zunächst erfassen muss, welches denn nun das wichtige Arbeitsfenster ist. Es ist das kleine Fenster, was mit "Gimp" überschrieben ist. Man geht auf "Datei" und "Neu", dort gibt man die Maße und Parameter für das neue Bild ein und klickt auf "OK". Der Rest wird hauptsächlich per Kontextmenü, also per "Rechtsklick" erledigt. Also Rechtsklick, Datei, Öffnen dort wählt man dann ein Bild aus. Im sich öffnenden Fenster wählt man unter Ordner per Doppelklick zunächst das Laufwerk in dem der gesuchte Ordner liegt und geht dann immer eine Ebene tiefer, bis man das gewünschte Bild gefunden hat. Hat man sich im Ordner oder Laufwerk vertan klickt man auf einen anderen Laufwerksbuchstaben usw. Man klickt doppelt auf die Bilddatei und dann geht es wieder per Rechtsklick auf das Bild ins Kontextmenü und geht dann über "Ebene" nach "Farben". Dort findet man dann unter z.B. Kurven die Gradationskurve, mit der man den Gammawert bearbeiten kann oder unter "Werte" das Histogramm, mit dem man Bilder gut auffrischen kann. Probieren Sie etwas herum - auch in Photoshop muss man sich einarbeiten. Gimp kann fast alles, was Photoshop kann.

Wenn Sie Gimp installieren wollen, müssen Sie auch noch eine weitere Datei installieren, die aber auf der Gimpseite mit angeboten wird.

RawTherapee

RawTherapee ist ein Programm (Raw-Konverter), mit dem man sog RAW-Dateien „entwickeln“ kann. Bessere Digitalkameras bieten die Speicheroptionen JPG und/oder RAW an. Raw wird häufig als digitales Negativ bezeichnet, das rührt daher, dass es sich dabei um die Rohdatei des fotografierten Bildes handelt. Jede Kamera nimmt die Fotos als Raw-Dateien auf, rechnet sie aber kameraintern in JPGs um, um auf der Speicherkarte Platz zu sparen. Dabei werden die Fotos schon vom Kameraprozessor bearbeitet und komprimiert, wobei die Originaldateien schon verändert werden. Jedes Bearbeiten und anschließendes Abspeichern einer JPG-Datei verändert sie und zwar so, dass sie jedes Mal neu komprimiert wird und damit wird sie auch verschlechtert. In der analogen Fotografie ist das Negativ auch das Rohfoto, von dem man immer wieder neu Bilder abziehen kann. So auch von den digitalen RAW-Fotos, auch von ihnen kann man immer wieder neue Fotos abziehen, ohne die Qualität zu verschlechtern. Nachteil ist allerdings, dass man immer wieder von vorne anfangen muss, ein Foto zu bearbeiten, da die RAW-Datei nicht bei Arbeitsschritten vorher verändert wurde. In RawTherapee können Sie aber sog. Profile anlegen, mit denen Sie schon durchgeführte Bearbeitungsschritte auf andere Bilder anwenden können. Ein wirkliches gutes Programm, um RAWs zu „entwickeln“ ist „Raw Therapee 2.2“ (neuste Version 2.3), es ist kostenlos und leistet z.T. mehr als Kaufprogramme oder solche, die der Kamera beigelegt wurden. Sie finden dieses Programm unter folgender Adresse: http://www.rawtherapee.com/?page=download Ausgezeichnet ist, dass RawTherapee auch ganz herkömmliche JPGs, PNGs und Tiffs bearbeiten kann, was bedeutet, dass man für die herkömmlichen und die DNG-Dateitypen nur ein Programm braucht (Überprüfen Sie zunächst, ob RAWTherapie vielleicht schon das RAW-Format Ihrer Kamera unterstützt: Sie finden die Kamerakompatibilitätsliste unter folgender Adresse: http://www.rawtherapee.com/?mitem=4&faqid=1). Installieren Sie RawTherapee. Wollen Sie es auf einem anderen Rechner nutzen, so brauchen Sie es nicht erneut zu installieren, kopieren Sie einfach den Ordner, in den hinein Sie RawTherapee installiert haben, öffnen Sie ihn und klicken auf „rt.exe“ und das Programm startet. Klicken Sie hier, um zu erfahren, wie man mit RawTherapee arbeitet.

Zoner Photo Studio.

Eine sehr gute allumfassende Bildbearbeitung, vergleichbar Photoshop oder auch Gimp ist Zoner Photo Studio. Sie können Fotos korrigieren und umfassend manipulieren oder montieren. Zoner bietet das Programm nur noch im Abo-Modell an, aber es gibt noch immer von der letzten Freeware-Version Downloadstellen im Netz. Zoner hat nämlich immer parallel zu seinem Bezahlprogramm auch eine nur wenig abgespeckte Freeware-Version zur Verfügung gestellt. Sie finden das letzte nicht im Abo angebotene Freeware-Programm unter folgender Adresse: https://www.heise.de/download/product/zoner-photo-studio-free-81622 Eine Anleitung zu ZonePhotoStudio finden Sie auf meiner Webseite unter folgender Adresse: http://gerold-dreyer.de/Homepage/Fotos%20verbessern/zonerps/zonerps1.htm 

Paint.Net:

Eine genaue Anleitung finden Sie hier und das Programm finden Sie unter folgender Adresse: http://www.chip.de/downloads/Paint.NET_13015268.html:  Mit Paint.Net kann man Bilder bearbeiten, wie mit einem "großen" Bildbearbeitungsprogramm. Paint.Net beherrscht die Bildkorrektur mit Kurven, Histogramm und Ebenen. Paint.Net ist ein Freewareprogramm.

Eine genaue Anleitung finden Sie hier

DcEnhancer:

Digitalbilder-Verbesserer muss nicht installiert werden: http://www.mediachance.com/digicam/enhancer.htm:

Die Firma Mediachance stellt unter vielen anderen, das kleine Programm DcEnhancer als Freeware zur Verfügung. Für wenig Geld kann man die Vollversion erhalten, die dann auch die Stapelverarbeitung beherrscht. DcEnhancer verbessert automatisch Digitalfotos, wobei man die Verbesserungsparameter auch noch anpassen kann. Aber bereits ohne jegliche Anpassung werden falsch belichtete Fotos fast immer deutlich verbessert.

DNG-Konverter von Adobe:

Leider verwendet jeder Kamerahersteller sein eigenes RAW-Format und nicht nur das, sondern die Hersteller verwenden auch noch bei ihren einzelnen Kameras unterschiedliche Formate. So kann es auch geschehen, das Ihre Fotos eines Tages, wenn Sie eine andere Kamera besitzen und Sie das alte RAW-Programm (RAW-Konverter) nicht mehr besitzen, Sie nicht mehr an Ihre Bilder herankommen können. Diese Problematik ist allgemein bekannt, und daher bietet die Firma Adobe einen Konverter kostenlos an, mit dem man seine RAWs in das neu geschaffene Format „… .dng“  umwandeln kann. Es ist davon auszugehen, dass sich dieses DNG-Format als quasi Standart-RAW-Format etablieren wird. Dieses DNG-Format hat auch den Vorteil, dass man bei der Auswahl eines geeigneten RAW-Konverters nicht auf u.U. ein Programm eingeschränkt bleibt, sondern sich das geeignetste aussuchen kann. Sie müssen allerdings, sofern Ihre Kamera nicht mit dem DNG-Format arbeitet, zunächst alle Ihre RAWs in DNGs umwandeln. Den DNG-Konverter können Sie sich bei folgender Adresse kostenlos herunterladen:http://www.adobe.com/support/downloads/detail.jsp?ftpID=3820 Sie müssen das Programm nicht installieren entpacken Sie es und klicken Sie dann auf „Adobe DNG Converter.exe“. Klicken Sie hier, und Sie erfahren, wie man mit dem DNG-Konverter arbeitet. 

Riot - Bilder verkleinern.

Sie möchten JPG - Fotos (auch JPEG) in der Größe verkleinern, sowohl, was die Seitenlänge, als auch die Datenmenge betrifft. Das ist z.B. nötig für Fotos im Web, oder wenn Sie sie per E-Mail oder anders elektronisch verschicken wollen. Bei vielen Fotos können sie die Datenmenge auf ein Zehntel der originalen Datenmenge in MB verkleinern, ohne, dass man die Datenreduktion als Qualitätsverlust wahrnimmt. Es kommt auf das Foto an. Riot kann das, Riot kann auch alle Bilder in einem Ordner in einem Rutsch verkleinern. Sie finden es unter folgender Adresse: http://www.chip.de/downloads/Riot_63177279.html 

PhotoResize

PhotoResize arbeitet ähnlich wie Riot, Sie können damit also Bilder sowohl, was die Seitenlänge, als auch, was die Datenmenge betrifft verkleinern. Die Einstellungen funktionieren sehr eigenwillig aber zuverlässig. Der Vorteil gegenüber Riot ist, dass, einmal eingestellt, das Arbeiten mit PhotoResize außerordentlich einfach und schnell geht. Machen Sie zunächst aber eine Kopie des Ordners, dessen Bilder Sie alle verkleinern möchten und arbeiten dann nur mit den Kopien, denn PhotoResize überschreibt die Originale (das kann man aber auch abstellen). Haben Sie alles vorbereitet, dann schieben Sie alle markierten Fotos per 'drag-and-drop' über das Icon von PhotoResize und lassen die Maustaste los. Den Rest macht PhotoResize von selbst. Brauchen Sie öfter verschiedene Verkleinerungen, dann legen Sie sich einfach Kopien von PhotoResize an, wo im Namen die verschiedenen Parameter vermerkt sind. Ich nutze von PhotoResize 12 verschiedene Verkleinerungsversionen - sehr einfach zu benutzen. Sie finden PhotoResize unter folgender Adresse: http://www.rw-designer.com/picture-resize . Eine Anleitung zu PhotoResize finden Sie auf meiner Webseite unter folgender Adresse: http://www.gerold-dreyer.de/Homepage/Anleitungen/Gebrauchsanleitungen%20zu%20Programmen/photoresize/photoresize.htm 

SmillaEnlarger - Fotos vergrößern.

Genau das Gegenteil beider obigen Programme macht SmillaEnlarger. Bedenken Sie, dass im Gegensatz zum Verkleinern, das Vergrößern von Fotos mit steigendem Vergrößerungsfaktor immer problematischer wird. Zu stark vergrößerte Fotos werden schließlich unbrauchbar. Faktor zwei geht recht gut, Faktor 4 fängt an, deutlich problematisch zu werden. Sie finden das Programm unter folgender Adresse: https://sourceforge.net/projects/imageenlarger/ 

Centarsia:  

Der Mosaikbildgenerator Centarsia muss nicht installiert werden: https://www.v3.co.uk/v3-uk/download-review/1956008/centarsia

Centarsia muss nicht installiert werden, es funktioniert auch eine Kopie von einer installierten Version, z.B. auf einem USB-Stick. Mit diesem Programm kann man ein Mosaikbild erstellen, das aus vielen kleinen Bildchen zusammengesetzt ist. Zunächst muss man das Bild wählen, das zu einem Mosaik umgeformt werden soll, das Master Bild: Man öffnet Centarsia und wählt dort: File – Open Master Image, dort wählt man das Bild aus, das zu einem Mosaik werden soll. Anschließend wählt man in der Befehlsleiste „Action" – "Rezise Master Image" – man wählt dort, wie groß das endgültige Mosaikbild sein soll, dazu gibt man die Pixelanzahl für die Bildseitenlänge ein, die Bildhöhe wird dann automatisch gewählt – OK. Anschließend unter „Action“  „Open Queue Manager“ wählen und dort, wenn im linken Fenster Bildchen stehen, diese mit „Delete Selected Queue“ löschen – dann unter „Select Files to Add to Selected Queue“, die Bilder auswählen, die die kleinen Mosaikbildchen werden sollen – man sollte dort möglichst viele von der Helligkeit her verschiedene Bilder wählen: um mehrere Bilder aus dem Fenster auszuwählen, hält man die Strg-Taste und wählt mit jeweils einem Linksklick alle Bilder aus, die man verwenden möchte – anschließend auf "Öffnen" klicken; danach „Convert Selected Queue" wählen: dort kann man jetzt einstellen, wie groß die kleinen Mosaikbildchen sein sollen, die das große Mosaikbild bilden; man sollte hier Werte um 10x10 o.ä. einstellen, damit man hinterher das Mosaik auch noch erkennen kann. Schließlich „Add List Files to Selected Queue“ anklicken, die ausgewählten Mosaikbildchen erscheinen jetzt im linken Fenster – evtl. auf „Yes" klicken – OK – es öffnet sich das Ausgangsfenster und dort sollte man noch mal nachsehen, ob die Mosaikbildchengröße richtig eingestellt wurde, ggf. die gewünschte Größe wählen und dann: erneut auf „ Action" klicken und dort „Run Mosaik“ wählen; das Mosaik wird erstellt. File – Save Image – dort je nach Wunsch evtl. unter „Dateityp“ JPG wählen, denn Centarsia wählt standardmäßig "BMP" aus – dem Bild einen aussagekräftigen Namen geben und auf "Speichern" klicken. Man hat jetzt ein neues Bild, das man mit jeder Bildbearbeitung nach Bedarf weiter bearbeiten kann. Ist das Ergebnis nicht zufrieden stellend, sollte man experimentieren, dh. die Mosaikbildchengröße verändern, andere Bilder als Mosaikbildchen auswählen usw. – das Ausgangsbild „Master Image" sollte auch nicht zu viele feine Strukturen aufweisen, da sonst die Mosaikbildchen viel zu klein gewählt werden müssen, um die Strukturen nachzubilden. Man kann z.B. besser ein Portrait in Nahaufnahme verwenden, als eine ganze Person. 

VirtualDub:

Videoschnitt mit allen Schikanen, aber leider nur auf Englisch:   http://sourceforge.net/projects/virtualdub/

Eine mächtige Videoschnittsoftware (leider nur in englischer Sprache) mit allen Tricks und Möglichkeiten. Gut ist, dass es für dieses Programm eine Unzahl von Filtern gibt, die man in VirtualDub einfügen kann, z.B. um verwackelte Szenen zu "entwackeln". Hier gibt es Filter, die es für andere Programme nicht gibt. Es gibt im Internet eine Fülle von Anleitungen, sodass man jedes Problem in den Griff bekommen kan

Monitor Calibration Wizard: 

Einstellungen des Monitors, für eine gute Bildbearbeitung unerlässlich: http://www.hex2bit.com/products/product_mcw.asp#description: Wer ernsthaft Bilder bearbeiten will, der muss als erstes seinen Monitor richtig einstellen. Dazu muss sowohl die Helligkeit, der Kontrast als auch vor allen Dingen die Farbe stimmen, da man sonst am Monitor Veränderungen vornimmt, die dann auf dem Ausdruck oder auf einem anderen Rechner oder bei Diashows, die man auf CD/DVD brennt und auf dem Fernseher zeigt nicht erkennt oder völlig anders zu sehen sind. Man installiert den Monitor Calibration Wizzard und öffnet ihn dann, der Rest ist eigentlich selbsterklärend. Wichtig, man sollte vorher sein altes Monitorprofil sichern, das bietet der Monitor C. - Wizard an, anschließend nimmt man die Einstellungen vor, überprüft sie und erstellt ein neues Profil, das man so einstellen kann, dass es in Zukunft beim Windowsstart automatisch geladen wird.

Druckereinstellung zum farbgerechten Druck:

hierzu gibt es eigentlich kein Programm (unter Google suchen) man muss mühsam wie links beschrieben vorgehen.

Wenn man beim Druck möglichst die gleichen Farben erhalten möchte, wie man sie auf dem Monitor sieht, kann man sich teuere Geräte kaufen, oder sehr mühsam den Drucker soweit wie möglich anpassen. Man braucht dazu ein möglichst bunt farbenes Bild (z. B. mit verschiedenen Hauttönen und möglichst allen anderen Farbkombinationen) oder besser noch Farbkeile (sie müssen aber als Bild auf Papier bereits vorliegen), das man als erstes in hoher Auflösung einscannt, anschließend passt man sich den Monitor durch Vergleich mit dem Original an, oder (besser) man nimmt die Korrekturen am Treiberprogramm des Scanners vor.  Dazu muss man viele neue Scans anfertigen, bis man sich an befriedigende Ergebnisse herangetastet hat. Anschließend druckt man das Bild aus. Falsche Helligkeit und besonders falsche Farben muss man jetzt im Druckertreiber anpassen und einen Neudruck anfertigen, der meist noch nicht stimmt. Das erfordert eine weitere Anpassung. immer im Wechsel Druck und Direktvergleich mit dem Original, bis man endlich ein zufrieden stellendes Ergebnis gefunden hat. Man merkt sich die Druckertreibereinstellung und geht auf die Druckerseite unter "Einstellungen" und "Systemsteuerung". Dort kopiert man sich den gleichen Drucker noch mal, benennt ihn z.B. "Bilderdrucker", öffnet dann auf dieser Seite den neuen "Drucker" durch Rechtsklick darauf und geht dann auf Eigenschaften. Im sich öffnenden Fenster geht man auf "Druckereinstellungen" und stellt ihn entsprechend seiner oben gefundenen Einstellungen ein. Zum Schluss klickt man auf "Übernehmen". Ab sofort kann man, wenn man drucken will, im Druckermenü den Drucker auswählen - für Bilder wählt man dann den neu eingerichteten Drucker "Bilderdrucker", der dann schon richtig eingestellt ist.

Fraktalgeneratoren:

Sie finden auf meiner Webseite eine Unterseite, die sich mit Fraktalen beschäftigt. Dort finden Sie auch Links zu diversen Fraktalgeneratoren. Klicken Sie dazu auf folgenden Link:  Meine Fraktalseite.

Photomatix:

http://www.hdrsoft.com/download.html:

eine genaue Anleitung finden Sie hier:  Helligkeits-/Kontrastkorrekturen  mit Photomatix Basic 1.1: Das Problem: Sie möchten ein Foto schießen, bei dem der Lichtumfang (Lichtkontrast) zu hoch ist. Belichten Sie auf die hellen Partien, werden die dunklen Partien so dunkel, dass man dort kaum noch Unterschiede erkennen kann. Belichten Sie auf die Schatten, werden die hellen Partien völlig überbelichtet und es lassen sich auch dort kaum noch Details ausmachen. Mit Photomatix können Sie das in den Griff bekommen.

"SmartCurve" für IrfanView und andere 8bf-Programme.

Ein supergutes Plugin: Histogramm und Gradationskurve in einem und dazu noch einfach zu bedienen!

(auch andere Programme - es ist Photoshop  kompatibel) eine genaue Anleitung finden Sie hier .Aktuell: Zur Zeit findet sich SmartCurve nicht mehr auf der Herstellerseite. Noch kann man es hier finden: https://www.heise.de/download/product/easy.filter-smartcurve-48801

Farbkorrekturen mit dem Plugin "SmartCurve" in IrfanView.  Man kann in IrfanView sog. Plugins installieren, mit denen man IrfanView professionell erweitern kann. SmartCurve ist so ein Beispiel. IrfanView wird dadurch um ein sog. Plugin erweitert, mit dem man wirklich professionell Bildkorrekturen vornehmen kann.

Shift N:

stürzende Linien bearbeiten. Eine genaue Anleitung finden Sie hier und das Programm finden Sie hier:http://www.marcushebel.de/foto/links.html :  Stürzende Linien mit Shift N beseitigen: Stürzende Linien entstehen, wenn man z.B. eine Kamera, u.U. mit Weitwinkelobjektiv auch nur ganz leicht beim fotografieren nach oben kippt. Gebäude sind dann nach oben hin schmaler, das sind dann die stürzenden Linien.

JPGIlluminator

Mit diesem Programm können Sie gezielt die Lichter und Schatten eines Fotos beeinflussen aber JPGIlluminator kann noch mehr. Häufig kommt es bei Digitalfotos vor, dass der Kontrastumfang des Bildes einfach zu hoch ist und die Kamera dann das Bild nicht mehr ausgeglichen aufnehmen kann. Entweder stimmen dann die Schattenpartien und die hellen Partien (Lichter) sind nicht mehr durchgezeichnet, oder umgekehrt in den hellen Partien stimmt alles und die dunklen Bereiche (Schatten) sind viel zu dunkel. 
Eine Möglichkeit dem zu begegnen wäre es, wenn man etwa mit Photomatix zwei unterschiedlich belichtete Bilder übereinander legen und die zu einem zusammenrechnen lässt (eine Anleitung dazu finden Sie hier). 

Ein neues Programm (JPGIlluminator – Freeware) kann das auch mit einzelnen Bildern. Voraussetzung ist allerdings, dass in den Lichtern, sowohl als auch in den Schatten noch ein wenig Durchzeichnung vorkommt – was allerdings auch für Photomatix gilt. JPGIlluminator finden Sie hier: http://www.jpg-illuminator.de/

Link: Anleitung zu JPGIlluminator 

FDR-Tools:

HDR-Aufnahmen lassen sich auf verschiedene Arten herstellen. Am einfachsten funktioniert das mit Photomatix (siehe oben), allerdings kostet das Programm je nach Vertrieb zwischen 60,- und 100,- €. Mit verschiedenen Grafikprogrammen, wie z.B. Photoshop oder Photoshop Elements kann man HDRs auch in Einzelschritten erstellen. An Freeware bietet sich FDRTools ( http://www.fdrtools.com/front_d.php )an: Es bildet allerdings nicht ganz so scharf ab, wie Photomatix und es kann sein, dass es sich lohnt die erstellten HDRs mit einem anderen Grafikprogramm anschließend noch zu verbessern. Nach meiner Erfahrung klappt die Standardeinstellung bei Photomatix weit häufiger besser, dafür ist FDRTool kostenlos und die Ergebnisse sind nicht unakzeptabel. Ein  weiterer Vorteil gegenüber anderen Freewareprogrammen zur Erzeugung von HDRs ist, dass FDRTools auch Fotos ausrichten kann, wenn sie nicht exakt deckungsgleich sind, also nicht mit einem Stativ aufgenommen wurden. darüber hinaus kann FDRTools auch mit RAW-Dateien etwas anfangen, die allerdings u.U. zuvor erst in DNGs umgewandelt werden müssen. Hier erfahren Sie, wie man mit FDR-Tools Fotos zu HDR-Aufnahmen macht.

LuminanzHDR früher Qtpfsqui:

(Das Programm heißt tatsächlich so). Ein anderes durchaus brauchbares Programm dazu wäre Qtpfsgui, dass Sie von folgender Seite herunterladen können: http://qtpfsgui.sourceforge.net/ . Dieses Programm bedarf bei seiner Installation zusätzliche DLLs, die aber auf der Downloadseite obiger Adresse unter „Windows“ angeboten werden. Arbeiten Sie mit dem Programm zunächst bei geringer Bildauflösung, denn es bietet eine Unzahl von Einstellmöglichkeiten bzw. Errechnungsmethoden an, die man immer wieder zunächst ausprobieren muss, um das günstigste Ergebnis zu finden. Diese Tatsache macht das Programm etwas mühselig in der Anwendung. Allerdings kann es, wie FDRTools und auch Photomatix, das allerdings erst ab der Version 2.5.2, auch mit eine RAW-Datei umgehen, was das Fotografieren sehr viel vereinfacht, warum, dass können Sie auf der Seite zum Umgang mit RAWTherapee lesen.

PhotoStage

Mit Photostage können Sie schnell und einfach eine Bilderschau in Form einer Videoschau von Ihren Fotos erstellen. Das Programm brennt am Ende, von dem dann erstellten Film, eine DVD, die Sie dann mit dem, an einen Fernseher angeschlossenen, DVD-Player abspielen können. Photostage kann Fotoshows für den Computer  oder andere Medien erstellen. Laden Sie sich das Programm von folgender Seite herunter:http://www.das-download-archiv.de/software_7191_download_photostage.html . Speichern Sie die ... .exe-Datei, es ist die Installationsdatei. Die … .zip-Datei muss erst entpackt werden, sie ist aber, da kleiner, schneller aus dem Internet herunter geladen. Hier erfahren Sie, wie man mit Photostage eine Diaschau erstellt.

Plugins

für photoshopkompatible Bildbearbeitungen, wie z.B IrfanView :

Sie können viele Bildbearbeitungsprogramme durch Plugins erweitern. So können dann mit diesen Programmen weitere Bearbeitungsschritte durchgeführt werden. Lesen Sie dazu meine Seite über Plugins. Dort habe ich beschrieben, wie Sie Plugins in IrfanView integrieren. Im Prinzip geht das so auch in anderen Grafikprogrammen. Sehen Sie aber dort in der Hilfedatei nach, wie Sie Plugins dort integrieren. Photoshopkompatible Plugins haben die Endung ....8bf, nur mit Ihnen kann man was anfangen. Andere Programme z.B. wie Paint.Net oder FotoFiltre (was auch ganz ausgezeichnet ist) verwenden eigene Formate. IrfanView kann auch nicht mit Plugins arbeiten, die Ebenen voraussetzen, da es Ebenen nicht kennt. Ebenen kennen aber z.B. Photoshop, PhotoshopElements,  Phtoimpact, Paintshop u.a.m. SmartCurve, das ich bereits weiter oben beschrieben habe gehört bereits zu solchen Plugins.   

Geodaten einem Foto mit locrClient hinzufügen und Bilder samt Reiseroute in GoogleEarth anzeigen lassen:

LocrClient liegt zur Zeit (Juni 2007) als stabile Beta-Version vor. Laden Sie das Programm bei folgender Adresse herunter:http://www.locr.com/. Voraussetzung für das Funktionieren des Programms ist das Programm Google Earth. LocrClient zeigt GoogleEarth in seinem Fenster rechts oben an. Wie man mit Locr arbeiten können Sie hier lesen.

Fotos mit den Koordinaten des Erdgradnetzes bestücken:

In den Exif-Dateien einiger neuerer Kameras werden schon die Ortskoordinaten des Erdgradnetzes gespeichert. Es gibt Programme, die mit diesen Koordinaten arbeiten. Hat man z.B. PanoradoFlyer installiert und hat Bilder mit Geotags in den Exif-Daten, dann kann man sich den Aufnahmeort aus dem Kontextmenü heraus anzeigen lassen.
Bei alten Bildern, die noch nicht mit diesen Koordinaten versehen sind, kann man das Zuordnen von Geotags in den Exifdaten mit dem Panorado Flyer einfach nachholen. Sie finden das Programm hier : ( http://panorado.com/de/). 
Laden Sie sich die Datei herunter und installieren Sie sie in einen Ordner. Es installiert sich eine sog. DLL-Datei Namens „PanoradoFlyer.dll“. Um Sie nutzen zu können müssen Sie Google Earth starten. Wie Sie damit weiter arbeiten lesen Sie hier

Geotag:

Ein kleines, aber sehr effektives Programm. Wenn Sie Fotos mit Geokoordinaten versehen haben, kann Geotag in einer Internetdatenbank nach den Namen des Ortes suchen, an dem die Geotags geschrieben wurden, und trägt die dann in die IPTC-Daten des Fotos ein. Geotag finden Sie auf folgender Webseite: http://geotag.sourceforge.net/ 

Viele Programme, z.B. XnView können dann die Bildernamen umbenennen und z.B. den wenig aussagekräftigen Namen 'D 23654' in den Namen des Ortes umbenennen, wie z.B. dann 1. Frankreich, Paris, Place de la Concorde'. Eine Anleitung dazu finden Sie auf meiner Webseite unter folgender Adresse: http://gerold-dreyer.de/Homepage/Anleitungen/Gebrauchsanleitungen%20zu%20Programmen/fotogeodaten/fotogeodaten_2.htm 

Größere Landkarten mit Google-Earth erstellen:

Alle hier vorgestellten Programme, bis auf „Google-Earth“, brauchen nur einmal, wenn überhaupt, installiert zu werden, anschließend kann man den Ordnerinhalt der Installation auf andere Rechner kopieren und dann dort die „Exe-Dateien“ aufrufen – die Programme starten dann; u. U. muss man allerdings die Optionen der Programme neu einstellen.
Am einfachsten funktioniert das Sammeln von vielen Einzelbildern, die man zu einem großen Bild zusammenfügen möchte, wenn man „GoogleEarth“ installiert hat, Zwischenschritte sind nötig, wenn man die Bilder über www.maps.google.com herunterlädt. Wie Sie im Einzelnen arbeiten, lesen Sie hier.  

Reiserouten mit MapCreator zeichnen:

 Mit Map Creator können Sie Landkarten erstellen, in die Sie Ihre Reiseroute als farbige Markierung (Strich) mit kleinen Bildchen zu den wichtigsten Stationen, einfügen können. So können Sie dem Betrachter schnell zeigen, wo Ihre Reise hinging und langging. MapCreator erzeugt dazu „JPG-Bilder“, die Sie in Ihre Web-Seite, in eine Diaschau, in ein Fotoalbum oder sonst wie integrieren können. Die mit MapCreator erzeugten Karten dürfen Sie privat verwenden, so steht es zumindest im Juni 2007 in den Lizenzvereinbarungen, die man während der Installation zu lesen bekommt. Sie finden diese Vereinbarungen auch unter „Hilfe“ – Map Creator Hilfe – Inhalt – Willkommen – Verwendung der Karten. Dort finden Sie folgenden Eintrag (Zitat): „Die mit MapCreator erstellten Karten dürfen als Bestandteil eigener Werke veröffentlicht werden, soweit nicht unsere Herstellerinteressen unzumutbar beeinträchtigt werden. Die Software sowie die damit erstellten Karten dürfen weder ganz noch teilweise verwendet werden, zum Aufbau eines ähnlichen oder eines Konkurrenz-Produktes oder wenn dies sonst unsere Herstellerinteressen unzumutbar beeinträchtigen würde (z.B. große Kartensammlungen). Kommerzieller Einsatz: Für der kommerziellen Einsatz ist die Professional Editionerforderlich.“ 

Von dieser Adresse ( http://www.primap.com/de/html/download.html ) laden Sie die Freeware-Version, die den vollen  Umfang, wie die „Kaufversion“ hat. Sie dürfen die Karten der Freeware-Version nicht gewerblich nutzen und in den Karten gibt es Hinweise auf den Hersteller, was aber sehr dezent ist und nicht wirklich stört. Wie Sie mit MapCreator arbeiten, können Sie hier lesen.




© GD 2018