Bukarest, Hauptstadt von Rumänien und Ivanovo und Sosopol in Bulgarien 2011.

Im Jahr 2011  unternahm ich eine zweite Reise nach Varna in Bulgarien. Ich hatte mir dieses Mal vorgenommen für ein paar Tage nach Bukarest, der Hauptstadt von Rumänien zu fahren.

Ich mietete mir ein Auto, dass für eine Auslandsfahrt extra versichert werden musste, buchte per Internet ein Hotel in der Innenstadt. Ich fuhr zunächst an der Schwarzmeerküste entlang nach Norden bis an die rumänische Grenze, fuhr durch Mangalia nach Konstanza, wo ich die Autobahn A2 oder die Europastrasse E81 erreichte. Bei Cernavoda überquerte ich die dort in zwei Arme aufgespaltene Donau,  erreichte die sog. Große Walachei. Das ist die Ebene im südlichen Rumänien in der auch die Hauptstadtdonau Bukarest (Bucaresti) liegt. Umgangssprachlich versteht man unter Walachei eine verlassene, abgelegene Gegend und genau so wirkte sie auf mich, wobei ich allerdings auch nur den südöstlichen Bereich durchfahren habe. Ackerland bis an den Horizont, kaum Dörfer oder Gehöfte und der Horizont bildete sich flach, wie mit einem Lineal gezogen ab.  Nur vereinzelte Autobahnbrücken brachten Abwechslung. Ich ließ mich zwar von einem Navi führen, das walacheiHotel war aber einfach zu finden. Die Autobahn führt bis fast in die Innenstadt, wird schließlich zu einer normalen Strasse. Dort wo die Strasse endete musste ich rechts abbiegen, dann drei Strassen weiter wieder rechts und dann war ich schon am Ziel. Ich bezahlte 45 € pro Nacht und bewohnte eine moderne saubere Suite von drei Zimmern - unglaublich! Vom Fenster meines Zimmers sah ich direkt in den kleines Park der griechisch orthodoxen Kirche 'Palatul Patriarhiel.

Ich erkundete Bukarest zu Fuß, also nur die innere Altstadt, die sich als wunderschön zeigte. Zunächst allerdings schaute ich mir den riesigen, schrecklichen Präsidentenpalast des sozialistischen Präsidenten Ceaușescu an. präsidentenpalast Es handelt sich dabei um das flächenmäßig zweitgrößte Gebäude auf der Erde (365 000 m2, das Pentagon in Washington hat 610 000 m2). Neoklassizistisch ist der Stil und der Stil macht den Herrschaftswillen deutlich. Der Palast endet am Bulevardl Unirii, am anderen Ende dieses Boulevards ist ein riesiger Kreisverkehr mit einem gebogenen Hochhaus, das sich fast ein Drittel um den Kreisverkehr zieht mit Blick auf den Präsidentenpalast hin geöffnet ist. Alle zu Fuß erreichbare Gebäude und andere Sehenswürdigkeit sah ich mir an und landete irgendwann in der Straße ' Strada Smardan', einer (fast) Fußgängerzone, der 'Fressmeile' von Bukarest. bukarest, bukaresti Restaurants en masse, hier findet man, was man sucht.

bukarest Sehr gefallen hat mir vor allen Dingen, dass Bukarest, einschließlich der 'Fressmeile' noch fest in rumänischer Hand ist und nicht total touristisch überbaut ist. Eine schöne Stadt,  eine Stadt, prall gefüllt mit Leben, aber auch eine Stadt der Armut.

Am dritten Tag verließ ich Bukarest nach Süden und fuhr bei Giurgiu über die Donau Donau nach Russe, wieder in Bulgarien. Die Altstadt von Russe ist während der österreichischen Herrschaft vor dem 1. Weltkrieg geprägt und nicht zu Unrecht wird sie als Wien Bulgariens bezeichnet. Ruse Ich fuhr dann in das Tal der r. Rusenski Lom bei Iwanowo und schaute mir dort die Felsenkirchen Felsenkirche bei Ivanovo und das Naturreservat an, bevor ich zurück zur Nationalstrasse 2, der E 70 über Schumen zurück nach Varna fuhr.

Von Varna aus machte ich noch einen Ausflug entlang der Schwarzmeerküste nach Süden über Burgas bis nach Sosopol, einer wunderschönen, auf einer Halbinsel gelegenen Kleinstadt. Sosopol Sosopol war dann allerdings im Gegensatz zu Bukarest stark touristisch geprägt, kein Wunder, denn unweit von Sosopol befinden sich die großen Hotelanlagen der bulgarischen Schwarzmeerküste, z.B. der 'Sonnenstrand'.

 

 

 

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