Aquitanien und Pyrenees ganz im Süden und Süd-Westen Frankreichs:



Eine Woche etwa fuhren wir durch diese Gegend, die so ganz anders war, als wir sie erwarteten. Südfrankreich ist ansonsten gekennzeichnet von der Mittelmeervegetation (Hartlaub) und vorwiegender Trockenheit. Hier ist der Süden nicht so ausgetrocknet und entsprechend ist die Vegetation nicht so der Trockenheit angepasst.

aquitanien
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Der Süd-Westen also eher lieblich und klimatisch gemäßigt und kulturell nicht so im Fokus Frankreichs. Dafür gibt es schöne Natur zu sehen, wie z.B. die für Surfer interessanten Wellen vor Biarritz (Wikipedia) surfer vor biarritz oder die Stadt nicht direkt an der Küste liegende Stadt Bayonne (Wikipedia), oder die wild gekippten geologischen Schichten an der Küste bei St.-Jean-de-Luz (Wikipedia).  St.-Jean-Pied-de-Port (Wikipedia) liegt am Fuße der Pyrenäen, hier sammeln sich Pilger auf dem Weg nach Santiago de Compostela vor dem Gebirgsübergang noch einmal Kräfte.
 Lourdes (Departement Pyrenees) (Wikipedia) ist ein Wallfahrtsort. Hier hatte Mitte des 19. Jahrhunderts eine Frau eine Marienerscheinung. Seit dem gibt es hierhin die Wallfahrten in sehr großem professionellem Umfang. Lourdes ist touristisch stark erschlossen und nicht immer kann die religiöse Aufrichtigkeit überzeugen. lourde wallfahrtskirche

In Andiran, einem Gutshof und Agen (Wikipedia) machten wir Pause bei Freunden und bereisten die Umgebung. Hier befindet man sich in einer alten Kulturlandschaft Frankreichs mit alten Städten, Kirchen und Klöstern in einer eher hügeligen Landschaft. Beispiele sind Moissac (Wikipedia) und Condom mit La Romieu (Condom: Wikipedia) La Romieu: Wikipedia).

Albi (Wikipedia (Stadt), Wikipedia (Kathedrale), ein altes kulturelles und katholisches Zentrum im Süden Frankreichs hat eine Kathedrale zu bieten, die alleine der Grüne Führer "Guide Michelin" als "eine Reise wert" beschreibt, nicht nur einen Umweg wert. Von hier aus wurden die abtrünnigen Katharer am Fuße der Pyrenäen bekämpft und besiegt. Die Kathedrale zeugt von großer Stärke und üppigem Reichtum. Sie ist wie eine Burg gebaut (aus Ziegelsteinen, wie alles in dieser Region) kathedrale in albi aber innen von so überwältigender Schönheit, st.cecile, albi, steinmetzarbeiten dass man dem Guide Michelin nur zustimmen kann. Sicherlich begünstigten die Natursteine der Umgebung die Steinmetzarbeiten in der Kathedrale und waren dafür verantwortlich, dass so außerordentlich schöne Verzierungen die Kathedrale bereichern. In noch feuchtem Zustand ist der Stein sehr leicht und fein zu bearbeiten und wird dann getrocknet hart und fest und lässt uns heute nur staunen, wie filigran gearbeitet wurde. Auch die Innenmalereien sind bedeutend.  Ein echter Geheimtipp. Nichtsdestotrotz ist auch die Stadt sehenswert, wenn sie auch hinter der Schönheit der Kathedrale ganz st. cecile, albi, deckengewoelbezurückweichen muss. Mehr über die Kathedrale, die seit 2010 zum Weltkulturerbe gehört in der Wikipedia: Die Kathedrale von Albi (Wikipedia)oder http://eichinger.ch/eichifamilyhom/Reisen/Frankreich/Start_Albi.htm oder hier, sogar mit Hörbeispiel der wunderschönen barocken Orgel: http://www.mechanik-der-poesie-2.de/ik-orgel/frankreich/albi_text.php#anchor_30808e84_Accordion-1-Musikbeispiel: .



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