Reiserouten mit RouteGenerator anzeigen und animieren:

Es macht sich bei einer Präsentation sehr schön, wenn man eine Reiseroute bildlich darstellen und evtl. auch noch animieren kann. Das kleine Programm „RouteGenerator“ kann das recht einfach. Die momentane Version 1.6 machte bei mir aber noch etwas Probleme (Juli 2012). Und zwar wurde der generierte Film schief erstellt. Das ist aber kein unüberwindliches Problem, denn RouteGenerator kann die für einen Film die nötigen Bilder als Einzelbilder erstellen (als sog. *.BMP-Dateien). Es gibt verschiedene Programme, in die Sie dann nämlich genau diese Bilder eingeben können und die dann daraus sicher einen kleinen Film generieren.
Zunächst einmal soll beschrieben werden, wie das Programm funktioniert. Sie Geben eine beliebige Landkarte vor und zeichnen dort die Reiseroute ein. Anschließend wählen Sie ein Fortbewegungsmittel, also z. B. ein Flugzeug, und RouteGenerator erstellt dabei einen kleinen Film (oder, wie oben schon beschrieben Einzelbilder, die zu einem Film zusammengefügt werden können). Diesen Film können Sie sodann in geeigneten Medien, wie z. B. PowerPoint-Präsentationen oder Videos einbauen können.
Sie erhalten das Programm von folgender Seite: http://www.routegenerator.net/download.html. Dort finden Sie in einer zwei-spaltigen Tabelle rechts oben den Downloadlink zur Datei „routegen-win32-1.6.exe“. Klicken Sie mit links darauf und laden die Datei auf Ihren PC in einen beliebigen Ordner. Nach fertigem Download navigieren Sie in diesen Ordner und installieren das Programm durch einen Linksklick auf diese Datei. Folgen Sie genau den Anweisungen. Anschließend starten Sie das Programm und Sie sehen folgendes Startfenster: 01 routegenerator_startfenster Bevor Sie loslegen, brauchen Sie eine geeignete Landkarte als Grundlage. Seien Sie mit aus dem Internet herunter geladenen oder kopierten Landkarten vorsichtig. Häufig genug stehen die unter sehr strengem Urheberrecht und manche Landkartenhersteller lassen das Internet nach kopierten Landkarten scannen und zeigt Sie dann an. Wählen Sie also Karten, die Sie benutzen dürfen. Zwei sichere Quellen kommen dafür auf jeden Fall infrage: Google-Maps bzw. Google-Earth und die Landkarten von „Open-Street-Map“ (http://openstreetmap.de/karte.html ). Sie können bei Openstreetmap oben rechts im Kartenbild andere Kartendarstellungen wählen: 02 routegenerator_openstreetmap Machen Sie durch einen Linksklick einen Punkt in einen der kleinen weißen Kreise und die entsprechende Kartenansicht wird geladen. Sie dürfen diese Karten in jeder beliebigen Hinsicht benutzen, das ist schließlich das Konzept von OpenStreetMap.
(Fast) genauso dürfen Sie die Karten oder Satellitenansichten von Google nutzen, zumindest für den privaten Bereich, Sie sollten aber bei den Screenshots darauf achten, dass auf jeder Karte das Copywrite von Google zu sehen ist. Sie finden es immer unten rechts im Kartenbild. Wählen Sie also Ihre Screenshots so, dass immer unten rechts der Schriftzug von Google zu sehen ist: 03 routegenerator_googlemaps Wie Sie Screenshots von den Karten machen, habe ich bei der Anleitung des Programms „PicPick“ beschrieben: http://gerold-dreyer.de/Homepage/Anleitungen/Gebrauchsanleitungen%20zu%20Programmen/PicPick-Anleitung/picpick.htm .
Achten Sie darauf, dass die Bildgröße und auch das Dateiformat von der anvisierten späteren Benutzung abhängig sind. Bedenken Sie z. B. die Größe eines Videobildes und wählen sie dann die Screenshots sogar eher etwas kleiner. Die Wikipedia gibt da z. B. folgende Größen an:

Format

a / d

Breite

Höhe

Seitenverh.

Pixel

VHS

analog

320

240

4:3

76.800 (0.08 MP)

Hi8

analog

533

400

4:3

213.200 (0.21 MP)

S-VHS

analog

533

400

4:3

213.200 (0.21 MP)

LD

analog

640

480

4:3

302.200 (0.30 MP)

VCD

digital

320

240

4:3

76.800 (0.08 MP)

SVCD

digital

640

480

4:3

307.200 (0.31 MP)

DVB (PAL), DVD-Video (PAL)

digital

720

576

4:3 oder 16:9

414.720 (0.41 MP)

HDTV, Blu-ray Disc („720p“)

digital

1280

720

16:9

921.600 (0.92 MP)

HDTV, Blu-ray Disc („1080p“)

digital

1920

1080

16:9

2.073.600 (2.07 MP)

WUXGA

digital

1920

1200

16:10

2.304.000 (2.3 MP)

HD-MAC / QWXGA

analog / digital

2048

1152

16:9

2.359.296 (2.36 MP)

2K

digital

2048

1536

4:3

3.145.728 (3.15 MP)

4K

digital

4096

3072

4:3

12.582.912 (12.58 MP)

UHDV

digital

7680

4320

16:9

33.177.600 (33.2 MP)

UHXGA

digital

7680

4800

16:10

36.864.000 (36.9 MP)


Für z. B. PowerPoint-Präsentationen reicht in der Regel aber auch ein Wert von vielleicht 600x600 Pixeln, probieren Sie das aus.
Wie Sie größere Karten erstellen, lesen Sie hier: http://gerold-dreyer.de/Homepage/Anleitungen/Gebrauchsanleitungen%20zu%20Programmen/Landkarten%20mit%20Google-Earth%20erstellen/Landkarten%20mit%20Googleearth.htm
Suchen Sie sich also eine geeignete Landkarte und speichern die in einen beliebigen Ordner Ihrer Wahl. Wählen Sie als Format für die Landkarte „JPG“. Diese Landkarten werden mittels Screenshot als Bilddatei gespeichert und RouteGenerator braucht dieses Format auch als Grundlage. Sie können aber auch Landkarten im Format „bmp“, „gif“ und „png“ benutzen.
Als Nächstes ist es nötig, die soeben gewonnene Landkarte in RouteGenerator zu laden. Oben links im Fenster sehen Sie ein blaues Ordnersymbol. Es öffnet sich der WinExplorer. Navigieren Sie in den Ordner, in den hinein Sie die Landkarte gelegt haben, markieren Sie sie dort und klicken im WinExplorerfenster unten rechts auf die Schaltfläche „Öffnen“. Ich habe z. B. bei Openstreetmaps folgende Karte erstellt: 04 routegenerator_karte- RouteGenerator sieht dann mit der geladenen Karte folgender Maßen aus: 05 routegenerator_start_mit_karte- Im Folgenden beziehe ich mich auf die Schaltflächen oben links im Hauptfenster: 06 routegenerator_start_mit_karte

08 routegenerator_fahrzeugeinstelg-

Auf Seite 4 dieser Anleitung finden Sie die Beschreibung zu den „Einstellungen“ (Preferences). Sie sollten dort, wie im Bild zu sehen, bei den Zahlenwerten „25“ einstellen. Das bedeutet, dass ein Film mit 25 Bildern pro Sekunde generiert wird, denn nur dann wirkt ein Ablauf in einem Film fließend, allerdings wird die Datei dadurch auch größer..
Wenn Sie unter „11“ den RouteGenerator anweisen, mit der Generierung des Films zu beginnen. Öffnet sich ein WinExplorer-Fenster. Navigieren Sie in einen Ordner, in den hinein RouteGenerator den Film abspeichern kann. Markieren Sie den Ordner und klicken dann unten rechts auf die Schaltfläche „Ordner" auswählen. Gehen Sie noch einmal auf die Seite 2 dieser Anleitung zurück und sehen Sie nach, dass in der Mitte (unter dem Reiter „Movie Generation) kein Häkchen hinter „Delete BMPs“ steht, sonst machen Sie es durch einen Linksklick in das kleine weiße Viereck weg. So wird in dem Zielordner nicht nur ein kleines Video abgelegt, sondern auch die Einzelbilder dazu. Das wären dann bei einer Animationslänge von 5 Sekunden 125 Bilder. Das sind die Einzelbilder, aus denen das Video generiert wurde. Bei mir war das Video, wie schon oben beschrieben, unbrauchbar.
Der Videogenerator „bmp2avi“ stammt schon von 1998 und funktioniert wohl unter Win7 nicht einwandfrei. Das ist kein wirkliches Problem, denn Sie haben ja die Einzelbilder. Sie brauchen jetzt nur noch ein geeignetes Videoprogramm oder Diaschauprogramm zu wählen und dort hinein alle Einzelbilder geben (laden) und das Programm generiert dann den Film, wobei dann dort das Video u. U. weitaus genauer Ihren Anforderungen anzupassen ist. Ich habe zu drei solchen Programmen Anleitungen geschrieben: PhotoFilmStrip, PhotoStage (zwei Programme „auf die Schnelle“) und Videopad (sehr geeignet). Sie Geben diesen Programmen einfach alle Bilder und laden Sie dort. Markieren Sie dazu in dem Ordner alle Bilder (aber nicht den Film!). Halten Sie die Strg-Taste gedrückt und drücken kurz die Taste „A“. Halten Sie die Strg-Taste weiterhin gedrückt und klicken einmal auf den markierten Film, sodass er nicht mehr, wie die Bilder, markiert ist. Lassen Sie die Strg-Taste los, führen den Mauszeiger auf ein beliebiges markiertes (also blau hinterlegtes) Bild, drücken die linke Maustaste, halten die gedrückt und schieben die Maus über das entsprechende Fenster von VideoPad, PhotoFilmStrip oder PhotoStage. Lassen Sie die Maustaste los und die Bilder werden in dem entsprechenden Programm geladen. Man nennt das „drag and drop“. Anschließend veranlassen Sie das Programm den Film zu generieren (dort müssen Sie aber erneut die gewünschte Dauer des Films einsetzen!) und am Ende generiert das Programm den gewünschten Film in bester Qualität.





























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